Oö: Feuerwehren verluden zwei Sattelschlepper Hilfslieferung
Alkoven (Oö): Die am Wochenende gesammelte Kleidung für die Flutwellenopfer von Sri Lanke – Fire-World hat berichtet – wurde am Vormittag des 4. Jänner 2005 nun auf zwei Sattelschlepper verladen!

Die am Wochenende für Sri Lanka gesammelte Kleidung – siehe Einleitungsbeitrag unten – wurde am Vormittag des 4. Jänner 2005 auf zwei Sattelschlepper verladen. Über 40 Feuerwehrleute aus der näheren Umgebung von Alkoven (aus den Bezirken Eferdng und Linz-Land) waren damit beschäftigt, die Kleiderspende zu verladen. Mit dabei waren auch die Männer aus Sri Lanka, die den Transport der Kleidung nach Sri Lanka bereits mit der Aua vereinbart haben!

Sie werden nächste Woche nach Sri Lanka fliegen und dort die Verteilung der Spenden mit organisieren! Der Transport ins Krisengebiet soll Mitte dieser Woche erfolgen!

Siehe einleitender Fire-World-Bericht
Bericht der OÖ. Nachrichten vom 4. Jänner 2005:
Logistischer Kraftakt für Helfer
ALKOVEN. Ungeahnte Ausmaße nahm die Hilfsaktion von Heinz und Isabell Renner an. Das Unternehmerpaar organisierte Sommerkleidung für Flutopfer in Sri Lanka und stand vor einer logistischen Herausforderung.
Auf dem Firmengelände der IPEC Engineering Hotelplanungs- und Consulting GesmbH geht es seit Tagen rund. In zwei großen Garagen türmen sich Kartons mit Kleiderspenden. Transporter verparken die Firmenzufahrt, und die Telefonleitungen glühen.
Feuerwehrmänner aus umliegenden Gemeinden, dem Bezirk Linz-Land und Rohrbach stellten sich an, nachdem IPEC-Mitarbeiter Rupert Gasselseder, der Mitglied der FF Axberg ist, seine Kameraden mobilisiert hatte. Intersport brachte einen Lastwagen mit Kleidung vorbei. Nach einem Aufruf des Alkovner Pfarrers waren auch die Ortsbewohner nicht mehr zu halten. Mit dieser Welle der Hilfsbereitschaft hatten Heinz und Isabell Renner nicht gerechnet. „Wir sind gerührt“, sagt das Unternehmerpaar, das der Bitte von zwei befreundeten Musikern aus Sri Lanka nachkam, die um Sommerkleidung für Opfer der Flutkatastrophe ersucht hatten. Die Renners und ihre Mitarbeiter baten Bekannte um Mithilfe. Alleine durch Mundpropaganda kamen zwei Fernlastzüge Kleidung zusammen. Den Transport nach Sri Lanka mit Austrian Airlines haben die beiden Musiker selbst organisiert. Die Sachen werden vom Büro des Premierministers übernommen und von einer einheimischen Hilfsorganisation verteilt. Der Transport zum Flughafen Wien-Schwechat stellte die Helfer allerdings vor eine logistische Herausforderung.
Gestern Nachmittag konnten die Alkovner aufatmen: Nach einem Telefonat von Wüstenrot-Direktor Wolfgang Papst, der auf Besuch war, mit dem Fußballpräsidenten von Austria Salzburg, übernahm die Spedition Quehenberger den Transport. „So etwas organisieren ist nicht einfach“, ist Heinz Renner klar geworden.
