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Sbg: Großbrand am Bauernhof – Feuer griff auf Garage und Wohnhaus über

Maria Alm (Sbg): In Maria Alm ist am Mittowchabend, 23. Februar 2005, der Stall des „Thunbauern“ völlig niedergebrannt. Bei den Löscharbeiten wurden ein Feuerwehrmann und der Altbauer verletzt.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig: durch die Kälte gefror das Wasser. Ein Feuerwehrmann rutschte aus und erlitt dabei eine Beinverletzung.

Brandgeruch und Rauch alarmierten die Bauersleute gegen 19 Uhr. Es war auch der Bauer, der das Feuer im Stall als erster bemerkte und der seine Jungstiere und Kühe unversehrt ins Freie bringen konnte. Der Maria Almer Ortsfeuerwehrkommandant Alois Aberger traf sich mit seinen Männern gerade im Zeughaus zu einer Übung, als der Alarm einging: „Als wir am Brandort eingetroffen sind, stand das Verwaltungsgebäude bereits in Vollbrand.“

Auch der Altbauer wurde bei den Löscharbeiten verletzt. In der Aufregung biss ihn der Hofhund. Die Flammen griffen rasch auf den angebauten Garagentrakt sowie auf das Wohnhaus über, schildert Ortsfeuerwehrchef Aberger:

„Der Stall ist im oberen Bereich aus Holz gebaut. Es war dort auch Heu gelagert. So bekam das Feuer Luft und die Flammen konnten sich rasch ausbreiten.“

Der Brand ist inzwischen zwar schon länger unter Kontrolle. Die ganze Nacht hindurch haben die Feuerwehrmänner aber den Brandort auf mögliche letzte Glutnester beobachtet. Die Brandermittler sind bereits seit den Nachtstunden am Werk.

ORF Salzburg

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