Nö: Schiffsunglück in der Wachau
Niederösterreich: Auf der Donau bei Joching im Bezirk Krems ist ein Schubschiff aus Ungarn vermutlich auf einen Felsen aufgefahren und leckgeschlagen. Im vorderen Teil des Schiffes ist Wasser in den Rumpf eingedrungen. Verletzt wurde niemand.
Stundenlang haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr versucht das Wasser aus dem Schubschiff zu pumpen. Teilweise ist der Wohntrakt des Schiffes bis zu zweieinhalb Meter unter Wasser gestanden.
Tauchern der Feuerwehr ist es schließlich gelungen das Schiffsleck provisorisch abzudichten. Der Wasserstand im Schiffsrumpf konnte gesenkt werden.
„Das Schiff steht mittlerweile an Ufernähe. Mit drei Pumpen wird das Wasser aus dem Schiff gepumpt damit das Schiff fahrtüchtig bleibt. Derzeit wird auf ein zweites Schiff gewartet, damit das Schubschiff in den Kremser Hafen geschleppt werden kann“, sagt Feuerwehrkommandant Günther Leizzinger.
Unklar ist nach wie vor wie das ungarische Schubschiff leckschlagen konnte. Der Wasserstand der Donau ist derzeit nicht hoch.
Es wird vermutet, dass sich ein Fels oder eine Steinplatte im Wasser aufgestellt hat, so die Feuerwehr. Der Frachter hat Eisenteile geladen, Gefahr für die Umwelt besteht nicht.
