Nö: Landwirt stürzte in Güllegrube und erstickte
Schnabling (Nö): In Schnabling (Bez. St. Pölten) ist Donnerstagfrüh, 19. Mai 2005, ein 33-jähriger Landwirt in die Güllegrube seines Hofes gefallen. Der Mann erstickte.
In dem kleinen Ort Schnabling ist die Bevölkerung geschockt über den Unfall. Jeder kannte den Toten – auch die Feuerwehrleute, die versuchten ihn zu retten. Die Stimmung ist merkbar gedämpft. „Als wir gekommen sind, ist die Sache schon vorbei gewesen. Er war schon tot“, schildert ein Feuerwehrmann.
Der 33-Jährige war in die Güllegrube seines Bauernhofes gestürzt. Dort erstickte er. Die Gase in Senkgruben sind giftig. Jemanden lebend aus so einer Grube zu retten – damit rechnet kaum ein Feuerwehrmann. Meist dauert der Todeskampf nur wenige Minuten. Unklar ist, warum der 33-Jährige in die Grube gefallen ist. Die Gendarmerie hat Ermittlungen aufgenommen.
