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Ktn: Explosionsgefahr bei Großbrand in Metallbau-Betrieb

Althofen (Ktn): Die Metallbau-Firma MSU in Althofen ist am Dienstagabend, dem 24. Mai 2005, aus bislang ungeklärter Ursache völlig abgebrannt. Wegen zahlreichen am Firmengelände gelagerten Propangasflaschen bestand höchste Explosionsgefahr.

Alarmstufe drei gab es am Dienstagabend für die Feuerwehren im Raum Althofen. Auf dem Gelände der Metallbau-Firma MSU war ein gefährlicher Brand ausgebrochen. Weil die Firma mehrere Schweißanlagen mit zahlreichen Propangasflaschen hatte, bestand höchste Explosionsgefahr. Rund 200 Feuerwehrmänner waren im Löscheinsatz. Sie konnten die Gebäude wegen Explosions- und Einsturzgefahr nicht mehr betreten, so Egon Kaiser, Einsatzleiter der Feuerwehr St. Veit an der Glan.

Kaiser: „Als wir am Einsatzort eingetroffen sind, stand ein Gebäudekomplex bereits in Vollbrand. Durch abbrennende Kunststoffteile war zudem eine starke Rauchentwicklung gegeben. Da es dadurch sehr schwierig war, sich dem Brandherd zu nähern, begannen wir, die Gaslager entsprechend zu schützen, um die Explosionsgefahr einzudämmen und ein Übergreifen der Flammen auf ein weiteres Gebäude zu verhindern.“

In den späten Abendstunden konnte das Feuer gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Metallbau-Firma ist völlig zerstört. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Firmenchef Helmut Unterweger hatte wegen seiner Scheidung auch seinen privaten Besitz in der Firma gelagert. Unterweger: „Momentan ist die Bekleidung, die ich am Leib trage, alles, was ich habe. Mein Führerschein, mein Meisterbrief und sämtliche andere Dokumente wurden verbrannt. Ich kann mich nicht einmal ausweisen.“

Am Mittwoch sollen Sachverständige die Ruine nach der Brandursache untersuchen.

ORF Kärnten

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