Oö: Schachteinstieg in 20 Meter tiefen Gasbrunnen
Raffelstetten (Oö): Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde die Feuerwehr Raffelstetten am 3. September 2005 gerufen. In Gasbrunnen der Hausmülldeponie Asten waren Anschlüsse zu wechseln.
Diese Gasbrunnen weisen eine Tiefe von bis zu 20 Meter auf und sind mit Deponiegas gefüllt, Das Deponiegas wird in den Gasbrunnen abgesaugt und dient in weiterer Folge als Energieträger. Ein Wechsel dieser Anschlüsse ist aufgrund der Gefahr für den Menschen nur mit umluftunabhängigem Atemschutz und permanenter Kontrolle des Gas – Luft Gemischs möglich.

Für die Sicherung des in den Schacht eingestiegenen Arbeiters ist auch ein Arbeiter zur Sicherung notwendig. Da die durchführende Baufirma keine diesbezüglich ausgebildeten Facharbeiter hat wurde Kontakt zur Feuerwehr Raffelstetten aufgenommen, welche diese Arbeiten durchführte. Anzuführen ist, dass sich immer mehr Unternehmen des know hows der oberösterreichischen Feuerwehren bedienen.

Die Kapazität unserer Feuerwehren ist bei vielen Arten von Einsätzen gefragt. Feuerwehren haben Gerät und Mannschaft für Spezial- und Sondereinsätze. Dies hat sich bei den letzten Katastrophen – nicht nur bei uns in Oberösterreich – gezeigt.
Feuerwehren helfen, schnell und effizient, und sie arbeiten für die heimische Wirtschaft.
