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Stmk: Fataler Irrtum bei vermeintlichem „Superman-Sprung“

Graz (Stmk): „Ich bin Superman, mir kann nichts passieren.“ Das dachte sich am Dienstag, 25. Oktober 2005, in den frühen Morgenstunden ein junger Grazer, als er aus dem vierten Stock eines Wohnhauses auf ein schräg gegenüberliegendes Dach sprang.

Da der vermeintliche Super-Held von dort aber nicht mehr abheben konnte, musste er von der Feuerwehr gerettet werden. Er wurde mit einer Schädelverletzung und einem Beckenbruch ins UKH Graz eingeliefert.

Nach Angaben der Polizei hatte der 23 Jahre alte Mann gemeinsam mit einem Freund in dessen Wohnung in der Rankengasse mehrere Liter Rotwein getrunken, ehe er sich knapp vor 4.00 Uhr auf einmal einbildete, der „stählerne Held“ zu sein. Der Grazer meinte, er könne aus einem Fenster fliegen bzw. springen, ohne dass ihm etwas passiere.

Wie sich herausstellte, war der 23-Jährige aus anderem Holz als Superman geschnitzt und so gar nicht unverwundbar: Bei dem Sprung auf ein gegenüberliegendes Welleternitdach zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Er musste von dort von der Feuerwehr geborgen und nach der Erstversorgung durch den Notarzt ins Spital eingeliefert werden – geflogen wurde auch diesmal nicht, nicht einmal mit dem Rettungshubschrauber.

Oö. Rundschau

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