Nö: Brandeinsatz in mehrstöckiger Wohnanlage in Gmünd
Gmünd (Nö): Zu einem Brandeinsatz wurde die FF Gmünd am 6. November 2005 um 16.56 Uhr von der Landesalarmzentrale Florian Nö. in die Hamerlinggasse in Gmünd I gerufen.
In einer Wohnung der mehrstöckigen Wohnhausanlage war es im Bereich des Ofens zu einem Entstehungsbrand und starker Rauchentwicklung gekommen. 25 KameradInnen rückten in rascher Folge mit dem KDOF, TANK 1, TANK 3, TMB 27, ALF, KLF, SRF, KONRAD 5 und VF zum Einsatzort aus. Bei der Anfahrt zum Objekt waren die Flammen im Wohnungsfenster bereits sichtbar. Daher wurde vorsorglich die Alarmstufe T2 ausgelöst und die Feuerwehren Gmünd-Eibenstein und Gmünd-Breitensee nachalarmiert. Der in die versperrte Wohnung erdringende 1. Atemschutztrupp mußte zunächst die Wohnungstüre gewaltsam öffnen. Das Auffinden des Brandherdes selbst gelang durch den Einsatz der Wärmebildkamera trotz dichtestem Brandrauch sehr rasch.

Der Brand konnte mittels Feuerlöscher problemlos gelöscht werden, das mitgenommene Hochdruckrohr kam nicht zum Einsatz, der Wasserschaden ist somit minimal beblieben. Die Wände und die Einrichtungsgegenstände sind allerdings durch den Rauch stark in Mitleidenschaft genommen. Zum Einsatz kamen u.a. 2 Druckbelüfter und 7 Atemschutzgeräte.Von der Mannschaft des Atemluftfahrzeuges wurden 14 Atemluftflaschen vor Ort gefüllt.
Im Einsatz standen 25 KameradInnen mit dem Kommandofahrzeug, Tanklöschfahrzeug 2000, Tanklöschfahrzeug 4000, Teleskopmastbühne 27, Atemluftfahrzeug, Kleinlöschfahrzeug, schwerem Rüstfahrzeug, Kommandantenfahrzeug BFK und Versorgungsfahrzeug, weitere 3 Kameraden blieben abrufbereit in der Feuerwehrzentrale zurück. Die Freiwilligen Feuerwehren Gmünd-Eibenstein ( 7 Mann / 1 Kleinlöschfahrzeug ) und Gmünd-Breitensee ( 9 Mann / 1 Löschfahrzeug ) blieben ebenso wie das Rote Kreuz Gmünd ( 2 Sanitäter / 1 Rettungstransportwagen ) in Bereitschaft. Die Polizeiinspektion Gmünd war mit 4 Beamten und 2 Fahrzeugen am Einsatzort.
