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Nö: Nach langer Suche: 31-Jähriger tot aufgefunden

Mariensee (Nö): Die tagelange Suche nach dem 31-jährigen Bernhard Lehner aus Mariensee nahm am 6. November 2005 nun ein tragisches Ende. Nachdem bereits seit Tagen nach ihm gesucht wurde, fand man ihn heute tot in einem Teich unweit der Therapiestation im Bezirk Neunkirchen.

Seit Donnerstag mittag – 4. November 2005 – waren hunderte freiwillige Helfer der Bergrettung, der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, des Arbeiter Samariterbund und der Österreichischen Sporthunde Union, sowie der Mitglieder der Polizei und des Bundesheeres unermüdlich im Einsatz den 31-jährigen Herbert Lehner zu finden. Sogar mittels eines Bundesheerhubschraubers, der Suchflüge durchführte und Suchpersonal in unwegsames Gelände flog.

Auch am Sonntag wurde ab 07.30 Uhr die Suche fortgesetzt. Zusätzlich zu den 188 Bergrettern und 36 Feuerwehrmänner und -frauen sowie den 13 Suchhundeteams waren auch speziell ausgebildte Polizeihunde im Einsatz. Diese entdeckten den Mann in einem Teich, rund 200 Meter von der Therapiestation – leider tot. Die Todesursache steht derzeit noch nicht fest.

Lebig

Bericht der FF Mariensee:
Am 3.11.2005 wurde die FF Mariensee gegen 14:00 Uhr zum Sucheinsatz alarmiert. Aufgrund der Tatsache, dass das Suchgebiet nicht eingeschränkt werden konnte, wurde der gesamte Unterabschnitt alarmiert.

Zusammen mit der Bergrettung und Hundführerstaffeln musste die Suche am ersten Tag ohne Ergebnis abgebrochen werden. Am 4.11. wurde bei Tageslicht die Suche wieder fortgesetzt. Aufgrund des starken Nebels konnte der angeforderte Bundesheerhubschrauber die Suche erst am Nachmittag unterstützen. Nach einer kurzen Einweisung der Piloten seitens der Einsatzleitung wurde das Gebiet mit ortskundigen Feuerwehrleuten und Bergrettern an Bord von der Luft aus abgesucht. Doch wie schon am Vortag musste die Suche mit Einbruch der Dunkelheit ergebnislos abgebrochen werden. Am 5.11. waren sämtliche Feuerwehren des Abschnittes Aspang an der Suche beteiligt. Mittlerweile waren Bergretter, Hundeführerstaffeln und Alpinpolizei aus sämtlichen Teilen Niederösterreichs am Einsatzort eingetroffen.

Mit dem Bundesheerhubschrauber wurden die Bergretter und deren Hunden ins unwegsame Gelände eingeflogen. Ein Hubschrauber des Innenministeriums versuchte, den Vermissten mittels Wärmebildkamera zu finden. Leider endete auch an diesem Tag die Suche ergebnislos. Am 6.11. wurde die Feinsuche in der unmittelbaren Umgebung des Therapieheimes noch einmal intensiviert. Gegen 10:00 wurde der Leichnam von Herbert Lehner von einem Polizeihund gefunden.

Insgesamt waren pro Einsatztag zwischen 200 und 350 Frauen und Männer der Einsatzorganisationen an der Suche beteiligt. In Summe wurde ein Gebiet von ca. 27 km² mittels Feinsuche durchgekämmt. Die Koordination der im Feuerwehrhaus Mariensee eingerichteten Einsatzleitung übernahm die Bergrettung Aspang. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Rettunsorganisationen funktionierte reibungslos.

FF Mariensee

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