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Stmk: Feuerwehren mussten 2005 insgesamt 42.000 mal ausrücken

Steiermark: 2005 war das arbeitsreichste Jahr in der Geschichte der steirischen Feuerwehren. Nach einer Bilanz, die am Mittwoch in Graz vorgelegt wurde, mussten die Feuerwehren im Vorjahr 42.000 Einsätze absolvieren.

Damit mussten die steirischen Feuerwehren im Vorjahr 3.400 Mal öfter ausrücken als im Jahr 2004.

Mehr Brandeinsätze:[b] Mit 8.400 Brandeinsätzen stieg die Zahl im Vergleich zum Jahr 2004 um 1.000 an; weit öfter jedoch – nämlich 34.000 Mal – musste die Feuerwehr zu so genannten technischen Einsätzen ausrücken, etwa nach Unfällen oder dem Hochwasser im Sommer.

[b]Einsatz unter Lebensgefahr:[b] Bei Einsätzen nach Verkehrsunfällen wird der Hilfseinsatz auch für die Feuerwehrmänner nicht selten lebensgefährlich: „Ein Horrorszenario für jeden Feuerwehrmann: Man muss das einmal erleben, wenn man da steht und daneben fahren sie mit 150, 160 Sachen vorbei, das ist eine enorme Belastung psychischer Natur, dass man als Feuerwehrmann nicht vom Fahrtwind weggeblasen wird. Es ist ganz, ganz gefährlich“, schildert der steirische Feuerwehrkommandant Franz Hauptmann.

[b]Meisten Brände wären zu vermeiden: Bei den Brandeinsätzen wären die meisten zu vermeiden gewesen, wären Brandmelder installiert gewesen, so Hauptmann. Er hofft daher, dass das geplante Feuerpolizeigesetz bald beschlossen wird, in dem ein verpflichtender Einbau von Rauchmeldern in Häusern und Wohnungen vorgesehen ist.

Freiwilligkeit hat Wert von 5,5 Mrd. Euro: Insgesamt wurden im letzten Jahr 1.317 Menschen von der Feuerwehr gerettet. Als Vertreter des Landes Steiermark würdigte am Montag Landtagspräsident Siegfried Schrittwieser die Leistung der freiwilligen Helfer: „Es gibt eine Studie des Sozialministeriums, die aussagt, dass 545 Millionen freiwillige Stunden in Österreich geleistet werden. Wenn ich das mit zehn Euro multipliziere, dann sind das 5,45 Mrd. Euro, was an Freiwilligkeit geleistet wird. Das sind Leistungen, die die öffentliche Hand nie erbringen könnte.“ Allein die steirischen Feuerwehrmänner und -frauen investierten im Vorjahr fünf Millionen Stunden in ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

ORF Steiermark

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