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Oö: 17 Atemschutztrupps am Leistungsprüfstand

Alkoven/Stroheim (Oö): Zum zwischenzeitlich dritten Male fand am Samstag, dem 4. Februar 2006, im Bezirk Eferding die erst letztes Jahr seitens des Oö. Landes-Feuerwehrverbandes ins Leben gerufene Atemschutzleistungsprüfung statt.

Das schwere Atemschutzgerät zählt heute nicht nur im Branddienst zu einem unerlässlichen Ausrüstungsgegenstand zum Eigenschutz, sondern kommt auch bei technischen Einsätzen, wo ein umluftunabhängiges Vorgehen erforderlich ist, zum Tragen. Umso wichtiger ist es, dass der jeweilige Atemschutzträger den Umgang mit dem Gerät auch entsprechend beherrscht, schließlich hängt davon sein eigenes Leben ab. Um die Ausbildung in diesem Bereich etwas zu forcieren bzw. die Geräteträger zu einem noch umfangreicheren Training zu animieren, wurde die sog. Atemschutzleistungsprüfung geschaffen. Es handelt sich dabei jedoch nicht um einen Bewerb, bei dem Leistungen gegeneinander verglichen werden.

Neben einem Innenangriff mit schwerem Atemschutz, bei dem eine Hindernisstrecke zu überwinden und mehrere Aufgaben zu bewältigen sind (Abschiebern einer Gasflasche, richtiges Ablesen von Manometern, Abschalten der Stromversorgung, Verlagern von Gütern und Erkennen von darunter befindlichem Gefahrgut).

Darüber hinaus besteht diese Prüfung jedoch auch aus einem theoretischen und halbtheoretischen Teil. Neben den Verbrauchsberechnungen für die Atemluft ist auch das richtige Handlung vor und nach dem Einsatz mit dem schweren Atemschutzgerät ein wesentlicher Faktor der Prüfung. Diese müssen innerhalb eines praxisnahen Zeitrahmens bewältigt werden, ohne dass dabei jedoch Bewerbshektik aufkommt. Aber die erforderlichen Handgriffe müssen sitzen. Zusätzlich wird auch das theoretische Wissen über die Geräte und den Einsatz mit schwerem Atemschutz allgemein großer Wert gelegt.

17 Atemschutztrupps aus den Feuerwehren des Bezirkes Eferding unterzogen sich am 4. Februar 2006 in Stroheim wieder dieser Leistungsprüfung. 15 von ihnen entsprachen den gestellten Anforderungen, zwei weitere Trupps verfehlten die Vorgabe. Seitens der Feuerwehr Alkoven haben zwei Trupps erfolgreich daran teilgenommen, so dass nunmehr sieben Mann das Abzeichen der Stufe Bronze besitzen.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Oberbrandrat Hermann Sandmeier: „Die Atemschutzleistungsprüfung steht in sehr guter Verbindung mit der Praxis und erhöht die Sicherheit unserer Feuerwehrleute im Atemschutzeinsatz. Denn im Einsatz selbst muss es schnell gehen, bei der Prüfung werden sie darauf vorbereitet!“.

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