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Schweiz: Nächtliche Sturmböen forderten Todesopfer

Schweiz: Die Sturmböen, die in der Nacht auf den 4. März 2006 über die Schweiz gefegt sind, haben ein Todesopfer gefordert. In Freiburg stürzten Teile eines Metallgerüsts zusammen und trafen einen 17-jährigen Jugendlichen tödlich.

Der Sturm «Xandra», der in der Nacht über die Schweiz gefegt ist, hat im Flachland zu Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80 Kilometern pro Stunde geführt. Auf dem Napf erreichten die Böen 112 Kilometer pro Stunde, wie Meteo Schweiz mitteilte. Die höchsten Werte im Flachland sind bei Steckborn am Bodensee mit knapp 80 Kilometern pro Stunde gemessen worden, wie Frank Krausse von Meteo Schweiz auf Anfrage sagte. Am Genfersee wurden Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde gemessen. Gegen Morgen seien die Westwinde abgeflaut, nun würden die Schneefälle folgen, sagte Krausse. So seien die Niederschläge in Zürich bereits in Schnee übergegangen. Man rechne mit ergiebigen Niederschlägen.

Die heftigen Winde in der Nacht haben ein Todesopfer gefordert. In Freiburg brachten sie ein Baugerüst zum Einsturz. Ein 17-jähriger Passant wurde dabei getötet, zwei weitere Personen sind verletzt worden, wie die Freiburger Kantonspolizei mitteilte. Der Unfall ereignete sich um etwa 22 Uhr 30, als ein heftiger Westwindsturm tobte, unweit des Hauptbahnhofes bei der Hauptpost, die über mehrere Stockwerke eingerüstet war. Nach Angaben der Polizei stürzte der grösste Teil der Metall-Konstruktion zusammen. Die Feuerwehr musste die Überreste in der Nacht demontieren.

Neue Züricher Zeitung

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