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Sbg: Großereignisse ließen Verständnis für Fw-Leute im Betrieb wachsen

Salzburg: Das Verständnis der Unternehmer für Feuerwehrleute in der Belegschaft ist nach den jüngsten Großeinsätzen gewachsen. Das beobachtet Landesfeuerwehrkommandant Anton Brandauer.

Das Hochwasser des vergangenen Sommers und die Schnee-Einsätze des Winters waren für so manchem Firmenchef Nachhilfe im Verständnis für Feuerwehrleute in der Belegschaft, sagt Brandauer. „Alle diese Einsätze führen immer wieder dazu, dass man für gewisse Zeit sehr an die Feuerwehr denkt. Und wenn dann wieder weniger Einsätze sind, flacht dieses Denken wieder ab. Aber insgesamt haben wir mit unseren Arbeitgebern ein gutes Verhältnis. Wir orten momentan generell Verständnis. Und wo’s einmal nicht so funktioniert, muss man auf örtlicher oder Bezirks-Ebene Gespräche führen.“ In solchen Gesprächen wird auch darauf hingewiesen, dass Firmen von der umfassenden technischen und Sicherheits-Ausbildung der Feuerwehrleute profitieren.

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) appelliert daher an die Betriebe: „Was Feuerwehrleute besonders brauchen, ist die Solidarität ihrer Arbeitgeber, dass sie im Ernstfall wegkönnen, ohne lange Urlaubsscheine ausfüllen zu müssen oder lange zu diskutieren. Ich würde mir wünschen, dass Unternehmer die Situation so sehen: Es kann sie jederzeit selber treffen und dann tut es gut, wenn man ausgebildete Feuerwehrleute im Betrieb hat. Man sollte sie auch ohne Probleme weglassen, wenn sie gebraucht werden.“
In Salzburg gibt es zur Zeit 16.000 aktive Feuerwehrleute.

ORF Salzburg

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