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Oö: Waldbrand in Ebensee – Einsatzkräfte „optimistisch“, nur mehr 5 Glutnester

Ebensee (Oö): Obwohl der erhoffte Gewitterregen in der Nacht auf Samstag, 22. Juli 2006, in Waldbrandgebiet nahe Ebensee (Bezirk Gmunden) ausgeblieben ist, zeigten sich die Einsatzkräfte am Samstag „optimistisch“.

Es gebe nur mehr fünf Stellen, an denen das Feuer im Humus glimme. Das gab Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Benda Samstagmittag bekannt. Von diesen fünf Stellen seien aber drei in sehr unzugänglichem Gebiet gelegen. Das bedeute, dass die Einsatzkräfte dort nicht von der Bergrettung gesichert werden können. Zudem sei es für die Piloten der zwei Löschhubschrauber sehr schwierig, die Glutnester auszumachen und ihr Wasser zielgenau abzuwerfen, da der Brand im Humus glimme und oberflächlich kaum ersichtlich sei, so Benda.

Am Samstagvormittag versuchte man deshalb, die Piloten mittels einer Wärmebildkamera zu den Glutnestern zu lotsen und so die Abwurfgenauigkeit zu erhöhen, so Benda. Rund 65 Feuerwehrleute, Bergrettung und 20 Mann des Bundesheers standen am Samstag bei dem Waldbrand, der seit vier Tagen lodert, noch im Einsatz.

ORF Oberösterreich

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