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Schweiz: Waldbrände in Graubünden – Feuerwehrmann verletzt

Graubünden (Schweiz): Im Kanton Graubünden haben am Freitag, 21. Juli 2006, an mindestens zwei Orten Wälder gebrannt, nachdem Blitze eingeschlagen hatten. Beim Löschen bei Scharans im Domleschg wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Er musste per Helikopter ins Spital geflogen werden.

Der Mann war am späten Freitagabend im Gebiet Salvorta mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug und angehängtem Druckfass mit Löschwasser von einer Waldstrasse abgekommen und einige Meter über steiles Gelände gestürzt. Der Fahrer wurde aus dem sich überschlagenden Gefährt geschleudert und dabei am Arm verletzt. In dem Wald unterhalb des Piz Scalottas hatte ein Blitz in eine Tanne eingeschlagen und das Feuer ausgelöst. Rund zwölf Aren Wald brannten, wie die Kantonspolizei Graubünden am Samstag mitteilte.

Ein zweiter, ebenfalls von einem Blitzschlag ausgelöster Brand bei Stierva oberhalb von Tiefencastel war am Freitagabend rasch gelöscht. Die Feuerwehr Albula brachte das Feuer mit Hilfe einer Wasserleitung rasch unter Kontrolle. Einsetzender Regen besorgte den Rest. Die Polizei warnte am Samstag vor ab Mittag aufkommenden Winden. Sie könnten beim derzeit heissen Wetter ein Grillfeuer rasch zur Feuersbrunst werden lassen. Kurze Gewitter könnten die Lage nicht bessern, dafür brauche es eine intensive Regenperiode.

Neue Züricher Zeitung

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