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Bgld: Feuerwehren setzen auf Jugendarbeit

Bezirk Mattersburg (Bgld): Drogen sind längst nicht nur Thema in der Stadt. Die Feuerwehren des Bezirks Mattersburg setzen daher auf Jugendarbeit. Jugendliche trainieren nicht nur für Einsätze, sie lernen auch Zusammengehörigkeit und Freundschaft kennen.

Die Feuerwehren des Bezirks Mattersburg sind Spitzenreiter in Sachen Jugendarbeit, sagt Günter Engelbrecht, Bezirkshauptmann von Mattersburg.

Sportlicher und sozialer Bereich: „Der Wert der Jugendarbeit liegt nicht nur im sportlichen, sondern auch im sozialen Bereich. Hier wird große Sozialarbeit geleistet. Hier fühlen sich Jugendlichen wohl, hier haben sie ein Heim und Kameradschaft und sie pflegen Solidarität“, so Engelbrecht.

Speziell geschulte Betreuer: Insgesamt 218 Jugendliche werden zur Zeit im Bezirk Mattersburg regelmäßig von speziell geschulten Betreuern unterrichtet. Sie lernen den Umgang mit den wasserführenden Armaturen genauso wie das Anfertigen von speziellen Knoten oder Erste Hilfe.

„Beschäftigung statt dummer Gedanken“: „Wir legen auf die Jugendarbeit sehr viel Wert. Denn wenn die Jugendlichen eine Beschäftigung haben, kommen sie nicht auf dumme Gedanken. Und hier haben sie Beschäftigung und lernen auch noch was“, sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Adolf Binder.

Geborgenheit und Kameradschaft: Die Jugendarbeit sichert nicht nur den Fortbestand der Feuerwehr. Die Jugendlichen bekommen in der Gemeinschaft der Jugendfeuerwehr auch ein Gefühl von Geborgenheit, Kameradschaft und Zusammengehörigkeit.

Verein mit Vorbildwirkung: „Die Jugendarbeit in der Feuerwehr kann etwas bieten, was kaum ein anderer Verein kann. Sie achtet nicht auf die Herkunft, nicht auf die Religion, nicht auf die politische Gesinnung, sondern sie hat Vorbildwirkung und kann viele ethische Grundgedanken vermitteln“, sagt Helga Frey, Sozialarbeiterin

22 Jugendbetreuer: Die Jugendlichen bei den Feuerwehren im Bezirk Mattersburg werden derzeit von 22 Jugendbetreuern unterrichtet.

ORF Burgenland

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