Nö: Junge Frau in Mariensee abgängig – Suchaktion
Mariensee Am Montag nachmittag ist eine 26-jährige behinderte Frau, welche in einem Heim in Mariensee (Bezirk Neunkirchen) untergebracht ist, abgängig. Bereits in den Nachmittagsstunden bis in die späte Nacht, begannen die ersten Einsatzkräfte mit der Suche.
Am Dienstag morgen wurde die Suche wieder aufgenommen. Über 200 Einsatzkräfte sind derzeit im umwegsamen Gelände unterwegs und versuchen die Frau in Sicherheit zu bringen. Einsatzführend ist die Bergrettung mit 50 Mann und einigen Hunden. Die Feuerwehr unterstützt mit 122 Mitgliedern. Zehn Rotkreuz-Suchhundeteams sind mit ihren Spezialhunden unterwegs. Auch die Alpinpolizei durchkämmt das Gelände, unterstützt durch einen Hubschrauber des Innenministeriums. Höhlenrettung und Taucher der Wasserrettung suchen die Teiche ab. Auch das Bundesheer wurde zur Mithilfe angefordert. Ein Hubschrauber für Personen- und Materialtransporte und ein Suchtrupp des Bundesheeres sind im Einsatz.
„Die zehn Quadratkilometer im Bereich um Mariensee werden systematisch abgesucht!“ berichtet Einsatzleiter Christian Brunner vom Österreichischen Bergrettungsdienst. „Entlang von Höhenschichtlinien wird von mehreren Seiten her gesucht.“ erklärt Brunner die Suchaktion. Am frühen Nachmittag wird nach einer Besprechung der Einsatz erneut aufgerollt und die weitere Vorgehensweise besprochen.
Frau gefunden: Mehr als 200 Einsatzkräfte – Bergretter, Feuerwehr, Rotkreuz-Suchhunde, Alpinpolizei mit Hubschrauber, Bundesheer Wasser- und Höhlenrettung – waren im Einsatz um die 26-jährige behinderte Frau aus einem Heim bei Mariensee zu suchen. Sie war seit Montag nachmittag abgängig.
Am Dienstag kurz vor 15.00 Uhr wurde sie unterkühlt bei widrigen Wetterbedingungen rund zwei Kilometer Wegstrecke von der letzten bekannten Position durch ein kombiniertes Suchteam gefunden. Die LEBIG alarmierte sofort einen Rettungswagen vom Roten Kreuz Aspang, sowie den Notarzthubschrauber Christophorus 3. Das Rotkreuz-Team barg gemeinsam mit den anderen Helfern die Frau aus unwegsamen Gelände und transportierte die 26-jährige zum Landeplatz des Notarzthubschraubers. Glücklicherweise konnte nach der Untersuchung durch den Notarzt die Frau wieder zurück ins Heim gebracht werden.
Mehr Infos auf www.rettungseinsatz.at
Pressebericht Schenker:
Am Abend des 31.07.06 wurde die FF Mariensee und die Bergrettung Aspang gegen 21 Uhr zu einer Personensuche alarmiert.Wie auch bei der letzten Suchaktion wurde die Einsatzleitung im Feuerwehrhaus errichtet. Noch bis spät in die Morgenstunden suchte man das Gebiet im Raum Innerneuwald am Wechsel ab. Das Innenministerium und das Bundesheer unterstützten den Einsatz mit 2 Hubschraubern, welche Suchflüge bzw. Transportflüge von Mensch und Material durchführten.Am 01.08.06 wurde seitens der Feuerwehr Abschnittsalarm ausgelöst. Rund 200 Mann, darunter Feuerwehr, Bergrettung, Rettungsdienste, Polizei und Bundesheer suchten noch einmal eine Fläche von ca. 15km² ab, auch Teiche wurden durchsucht.

Um 14:40 Uhr wurde die 26 jährige Klientin des Karl Schubert Hauses aus Mariensee, stark unterkühlt, aber lebend, von der Gruppe der FF Königsberg, nahe der Hahnhütte etwas abseits eines Weges gefunden. Die Einsatzleitung möchte sich bei allen Helfern für ihre Disziplin und Unterstützung bedanken! Danke auch an das Karl Schubert Haus, welches umgehend für die Verpflegung der Einsatzkräfte zur Verfügung stand! Wiederum bestätigte sich, dass die Zusammenarbeit, bei Einsätzen dieser Art, zwischen Bergrettung und Feuerwehr absolut wichtig ist.

Seitens der Feuerwehr wahren 15 Wehren mit 17 Fahrzeugen und 114 Mann im Einsatz
Bericht von www.filmen.at:
Eine Suchaktion in Mariensee/NÖ fand am 31. Juli und 1. August 2006 statt. Eine Schwerbehinderte, 26-jährige war nach einem Ausflug mit 4 weiteren Behinderten auf einmal verschwunden und konnte nicht mehr gefunden werden.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften (17 Feuerwehren, Rettung, Bergrettung, Suchhunde, Höhlenrettung, 2 Hubschrauber,…) suchten die Vermisste und fanden diese auch ca. einen Tag nach ihrem Verschwinden rund 2 Km entfernt von dem Ort wo Sie verschwunden war wieder. Sie war durchnässt und unterkühlt aber sonst wohlauf.
Nach einer Untersuchung im KH Neunkirchen durfte die 26-jährige wieder in ihr Heim zurück kehren.

