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NÖLFK: Presseinformation – Hochwassersituation in NÖ 08.08.2006

NÖ Landesfeuerwehrkommando: Mit dem Nachlassen der Regenfälle zeichnet sich eine leichte Entspannung der Situation ab.

In den Bezirken Scheibbs und Amstetten sinken die Pegel von Erlauf und Ybbs langsam. Wo das Wasser zurückgeht, beginnen die Feuerwehren bereits mit Aufräumungsarbeiten. Es kann somit auch mit dem Freimachen der überfluteten Straßen von Treibgut und Vermurungen begonnen werden.

Entlang der Donau sind die Pegel unter den befürchteten Höhen geblieben. Die Donauzubringer und damit auch die Donau selbst stabilisieren sich. Bereits gestern wurden massive Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Es kam zu Ausuferungen, jedoch nicht im befürchteten Ausmaß. Die Feuerwehren
beobachten die Situation weiterhin.

Der Pegelstand der Traisen in Traismauer ist derzeit noch sehr hoch, hier kommt es zu Ausuferungen. Die Feuerwehr sichert die betroffenen Dämme.

Problematisch war die Situation in den Nachtstunden noch im Bezirk Baden. Triesting und Schwechat traten über die Ufer, rund 400 Feuerwehrkräfte standen im Einsatz. In den Morgenstunden hat sich die Situation aber auch hier entspannt.

Im Bezirk Neunkirchen ist der Pegel der Schwarza sehr hoch, auch hier ist die Feuerwehr mit Sicherungsarbeiten beschäftigt.

In den Abend- und Nachtstunden waren in ganz Niederösterreich gesamt 163 Feuerwehren mit rund 2000 Kräften im Einsatz.

Update Hochwasser in NÖ – 8.8.06 – 11.30 Uhr

In Traismauer stehen neben den örtlichen Kräften auch Hochleistungspumpen und 150kva-Stromerzeuger aus Stockerau und Möllersdorf im Einsatz. Mit starker Pumpleistung wird ein von Überflutung bedrohter Campingplatz an der Traisen geschützt.

Im Bez. Lilienfeld ist es zwischen- Schrambach und Türnitz zu lokalen Überflutungen gekommen – Feuerwehrkräfte sind mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt, die voraussichtlich noch bis morgen andauern werden. Der Einsatz überörtlicher Kräfte ist hier geplant.

In den Bezirken Scheibbs und Amstetten sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange und bereits gut vorangeschritten.

An der Donau ist die Lage stabil, die Pegel haben sich auf hohem Niveau eingependelt. Es gibt lokale Ausuferungen in Überschwemmungsgebieten wie etwa den Badesiedlungen in Kritzendorf und Klosterneuburg.

Am heutigen Dienstag stehen wieder 1900 Kräfte der NÖ Feuerwehren im Einsatz.

Sollte es zu keinen weiteren Regenfällen kommen, ist mit einer generellen Entspannung der Situation zu rechnen.

NÖ Landesfeuerwehrkommando
Pressestelle
Jörg Würzelberger
0676/861 13 206
joerg.wuerzelberger@brandaus.at
www.brandaus.at

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