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Stmk: Eigenes Haus angezündet, während Frau schlief

Steiermark: Großes Glück hatte in der Nacht auf Montag, 18. September 2006, eine 48-jährige Oststeirerin im Bezirk Weiz gehabt. Während sie schlief, versuchte ihr Ehemann das gemeinsame Wohnhaus in Brand zu setzen. Ein Gastwirt konnte die Frau retten.

Der 56 Jahre alte Ehemann hat laut Polizei ein Alkoholproblem. Sonntagnacht dürfte er wieder getrunken haben und kam dann auf die Idee, das Wohnhaus in Wilfersdorf, in dem er mit seiner Frau lebt, anzuzünden. Um 2.30 Uhr morgens ging er in den Keller, holte zwei Gasflaschen, öffnete sie und stellte sie im Stiegenhaus ab. Dann entzündete er mehrere kleine Brände im Haus. Anschließend besuchte der 56-Jährige ein nahe gelegenes Gasthaus und erzählte alles dem Wirt. Dieser reagierte blitzschnell und eilte zum Wohnhaus. Dort hatte eine der Gasflaschen bereits Feuer gefangen. Der Wirt weckte die schlafende Ehefrau und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr konnte eine Explosion der Gasflasche verhindern und den Brand rasch löschen.

Der Ehemann wurde als nicht zurechnungsfähig eingestuft und in die Siegmund Freud Nervenklinik nach Graz eingeliefert. Als Motiv für die Tat gab er an, dass er das Haus zerstören wollte. Die 48-jährige Ehefrau hatte nämlich geplant es zu verkaufen.

ORF Steiermark

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