Technisch

Tirol: FF Schlitters im Heuwehreinsatz

Hartberg (Tirol): Das Heuwehrgerät der FF Schlitters wurde am Hartberg (Gem. Hart im Zillertal) benötigt.

Der Heustock eines Bauern hatte gefährliche 100° Celsius erreicht. Aufgrund dieser Temperatur wurde nicht nur das Heuwehrgerät in Stellung gebracht, sondern auch das TLFA-3000/200 der FF Schlitters und das TLF 2000 der FF Hart für den vorsorglichen Brandschutz zum Einsatzort beordert.
Nach einigen Messungen mit der Heumesssonde konnten die heißesten Stellen innerhalb des Stockes lokalisiert und so die Absauglanzen des Heuwehrgerätes optimal eingesetzt werden. Unter ständiger Beobachtung wurde mit dem Absaugen der heißen Stellen begonnen.
Nach ca. 2 Std. war dann die größte Gefahr gebannt und die Feuerwehren konnten den Brandschutz beenden. Allerdings lief das Heuwehrgerät der FF Schlitters ganze 12 Std. durch bis der Heustock wieder auf „Normaltemperatur“ war. Der nicht ganz gefahrlose Einsatz der Feuerwehren von Hart und Schlitters endete nach 3 Stunden.

Bemerkung:
Die Gefahr bei solchen Einsätzen mit diesen hohen Temperaturen besteht in der erhöhten Explosionsgefahr.
Da nie ausgeschlossen werden kann das sich bereits Glutnester im inneren des Heustockes gebildet haben und diese durch Zuführung von Luft (Einbringen der Absauglanzen) zur Explosion gebracht werden. Deshalb spielt auch der vorbeugende Brandschutz eine wichtige Rolle. Auch kann man wenn beim absaugen Glut im Schauglas des Heuwehrgerätes zu sehen ist, sofort C-Schläuche anschließen und Wasser in den Heustock einbringen und so die Gefahr der Explosion minimieren.

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