Tirol: 32 Obdachlose nach Großbrand in Innsbruck am 24.12.2006
Innsbruck (Tirol): 32 Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Innsbrucker Stadtteil Igls haben am Sonntag in der Früh, 24. Dezember 2006, von der Feuerwehr evakuiert werden müssen. Grund war ein Großbrand in dem Haus, der möglicherweise durch einen überhitzten Kachelofen ausgelöst worden sein könnte.
Das Unglück war gegen 4.30 Uhr bemerkt worden. Der Dachstuhl des Mehrfamilienhauses war in Brand geraten. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Die Berufsfeuerwehr sowie vier weitere freiwillige Feuerwehren waren vor Ort im Einsatz.
ORF-Bericht:
Die Bewohner von acht Wohnungen in Igls sind nach einem Brand Sonntagfrüh vorübergehend obdachlos. Der Brand dürfte von einem Kachelofen ausgegangen sein. Kurz vor 4.30 Uhr brach am Sonntag in der Patscherstraße im Innsbrucker Stadtteil Igls ein Großbrand aus. Rund 90 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Innsbruck und von vier Freiwilligen Feuerwehren mussten ausrücken. Der Brand konnte gegen 10.00 Uhr gelöscht werden. Einsatzleiter Markus Wimmer sagte noch in der Früh gegenüber ORF Radio Tirol: „Der Brand dürfte von einem Kachelofen ausgegangen sein in einem ehemaligen Hotel in der Patscherstraße, das jetzt als Wohnhaus genützt wird. Er hat sich in sämtliche Bereiche des Dachbodens ausgebreitet und somit beinahe zu einer Katastrophe geführt.“ Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die 32 Bewohner von insgesamt acht Wohnungen sind jetzt allerdings obdachlos. Die Stadt ist auf der Suche nach Ersatzquartieren.
