Technisch

Sbg: Amokfahrt auf der Autobahn endete tödlich – Grässlicher Einsatz

Hallein (Sbg): Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Tauernautobahn nach einer Amokfahrt wurde die Feuerwehr Hallein am Montagnachmittag, 12. Februar 2007, um 15:00 Uhr alarmiert.

Der 26-jährige Lenker raste nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei auf der A10 Fahrtrichtung Salzburg bei St. Margarethen ungebremst in den Anhänger eines Lastkraftwagens. Zuvor war der junge Mann bereits durch den Lungau als Geisterfahrer unterwegs. Geschwindigkeiten bis zu 190km/h wurden gemessen. Polizei- und Zivilstreifen hatten keine Chance diese Fahrt vorher zu stoppen – er durchbrach zwei Straßensperren und touchierte einen Wagen der Zivilstreife, bis es zu diesem Crash kam.

Bereits um 15:02 Uhr verließ das Vorausfahrzeug das Feuerwehrhaus in Richtung Autobahn. Kommando Hallein mit Einsatzleiter OFK BR Otto Miller, das schwere Rüstfahrzeug und Tank 1 Hallein folgten im Minutentakt. Beim Eintreffen war die Person zur Gänze im Fahrzeug eingeklemmt – ein Bild des Grauens.

Der Pkw musste im Fahrerbereich teilweise mittels zweier hydraulischer Rettungsgeräte komplett aufgeschnitten werden, um zu der verstorbenen Person zu gelangen. Mittels der Seilwinde vom schweren Rüstfahrzeug in Verbindung mit einer Gegensicherung vom Tanklöschfahrzeug wurde das Lenkrad weggespreizt. Weiters wurden vom Vorausfahrzeug und TLF-1 der Brandschutz errichtet.

Kein leichter Einsatz für die jungen Rettungskräfte – vor allem in psychologischer Hinsicht. Um 15:59 Uhr rückten die Kräfte der Feuerwehr Hallein wieder ein.

Eingesetzte Kräfte:
FF Hallein: 1 KDO-A, 1 VRF-A, 1 SRFK-A, 1 TLF-1, ausgerückte Kräfte: 16 / Reservemannschaft: 18, Einsatzleiter: OFK BR Otto Miller

Weiters: Rotes Kreuz, Notarztteam mit C6, Sprengelarzt, Autobahnpolizei inkl. Zivilstreifen

FF Hallein

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