Deutschland: FeuReX – Sicherer Feuerwehreinsatz und offiz. LFV-Mitgliedschaft

Deutschland: Solides Training für den sicheren Dienst im Feuerwehreinsatz im FeuReX– Kompetenzzentrum für Feuerwehren und Rettungskräfte.
Am Samstag, 17.02.2007, stand neben den Schnuppertag in der Heißausbildungsanlage mit rund 30 Lehrgangsteilnehmern bei FeuReX in Speyer noch ein weiteres Highlight auf dem Programm – Die offizielle Urkundenverleihung zur Ankerkennung als Fördermitglied der Feuerwehren in Rheinland-Pfalz. Der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes in Rheinland-Pfalz, Herr Otto Fürst, ließ es sich nicht nehmen, die Urkunde persönlich an den Geschäftsführer der Firma FeuReX, Herrn Dipl. Ing. Karl Perr, in Speyer zu übergeben. Neben den Vertretern der Feuerwehren waren zur Übergabe ebenfalls Vertreter der Feuerwehr und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz nach Speyer gekommen. Dipl.-Ing- BAR Josef Helpenstein als Sachgebietsleiter für Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung der Schule in Koblenz überzeugte sich persönlich über die Ausbildungssituation vor Ort und absolvierte einen Durchgang durch die Wärmegewöhnungsanlage der Fa. FeuReX – unter Realbrandbedingungen, versteht sich.

Nach der Veranstaltung war klar, dass sich der eingeschlagene Weg für die Feuerwehren des Landes Rheinland-Pfalz im Schulterschluss zwischen Landesfeuerwehrverband, Feuerwehr und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz und FeuReX als Betreiber der holzbefeuerten Wärmegewöhnungsanlage als goldrichtig erwiesen hat. So war sehr schnell klar, dass nach den Schnuppertagen die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden muss. Nach den Worten des Landesfeuerwehrverbandsvorsitzenden H. Fürst sollen die Feuerwehren regen Gebrauch vom Lehrgangsangebot der Fa. FeuReX machen. Ziel ist es, jeden Atemschutzgeräteträger in der holzbefeuerten Wärmegewöhnungsanlage fortzubilden.
Mit großem Erfolg und Bravur meisterte das Heißausbilderteam um Ausbildungsleiter Ingo Stöhr die Aktion Schnuppertage Heißausbildung in Rheinland-Pfalz die aktuell noch bis 24.02.07 fortgesetzt wird. Herausragend ist das Konzept einer 4-stufigen Ausbildung für Atemschutzgeräteträger, das im Hause FeuReX seit längerem erfolgreich verfolgt wird. Die Heißausbildung in feststoffbefeuerten Anlagen baut demnach auf die Atemschutzgrundausbildung sowie Ausbildungsgänge in gasbefeuerten Übungsanlagen auf und knüpft an die jeweiligen Lehrinhalte an. Sämtliche Seminare werden begleitet durch fundierte theoretische Ausbildungsabschnitte und schließen mit Einsatzübungen ab, wobei es für die Lehrgangsteilnehmer gilt, die jeweilige Lage aus eigener Kraft unter Aufsicht des Trainers zu meistern. Die auserlesene Mannschaft um Ausbildungsleiter Ingo Stöhr und Geschäftsführer Karl Perr bilden das Rückgrat der Fachkompetenten Ausbildermannschaft. Einzigartig ist hierbei die Konstellation der Truppe, die sich lückenlos aus Spezialisten von BF, FF und WF zusammensetzt. Dies begünstigt die Möglichkeit spezielle Seminare anbieten zu können. Zusammen mit Führungskräften von Werkfeuerwehren konzipieren wir auch individuelle Ausbildungsabschnitte, direkt auf die Belange des Kunden zugeschnitten. Ebenso sind wir führend in der Ausbildung im Umgang mit Druckluftschaum (CAFS). Die Themenbereiche Wärmebildkamera und THL, jeweils in eigenen Ausbildungsgängen, runden das Angebot ab.

Fortan erschließt sich somit für die Rettungsmannschaften in Rheinland-Pfalz vor Ort die Möglichkeit, ihre Einsatzkräfte unter Realbrandbedingungen zu trainieren – und das unter kontrollierten und sicheren Bedingungen.
Hintergrundinformation
Beheimatet ist FeuReX im bayerischen Oberhausen und betreibt dort das erste Heißausbildungszentrum im Freistaat. Der Erfolg gibt dem Unternehmen Recht. In der Tat nimmt die Ausbildung der Feuerwehren im einsatzrealistischen Umfeld einen äußerst hohen Stellenwert ein, um die Mannschaft in sicherem Umfeld für den Einsaztdienst vorzubereiten. Schlüsselfaktor ist hierbei die Ausbilderstruktur, denn ausnahmslos erfahrene und eigens für diese Ausbildung geschulte Feuerwehrmänner aus Berufs-, Freiwilliger- und Werkfeuerwehren bilden den Kader und gewährleisten somit höchste Ausbildungsstandards. Die Erweiterung des Tätigkeitsfeldes im Hause FeuReX fordert selbstverständlich auch die Vergrößerung der Mannschaft. Allein für Rheinland-Pfalz sind von Beginn an 10 Ausbilder vorgesehen, deren Schulung noch im November begann; je nach Ausbildungsschwerpunkt ergänzen sich die Teams aus Rheinland-Pfalz und Bayern gegenseitig.
Die Ausbilder werden in einer speziellen Schulung durch BAR Dipl.-Ing. J. Helpenstein von der Landesfeuerwehrschule Koblenz für die Belange des Landes Rheinland-Pfalz geschult. Die feststoffbefeuerte Wärmegewöhnungsanlage bildet von Beginn an den Mittelpunkt des Ausbildungsgeschehens am neuen Standort. In drei aneinander gereihten Containern lässt sich so ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus unter realtypischen Einsatzbedingungen darstellen.

Aufbauend auf Trainings in gasbefeuerten Anlagen ergibt sich bei Feststoffbefeuerung, wie von FeuReX angeboten, der Vorteil durch die kontrollierte Einspielung von Rauchschichtungen und Temperaturentwicklung in den jeweiligen Abschnitten. Zudem ist die Suche nach vermissten Personen als auch ein Hindernisparcours zu bewältigen, noch bevor der Trupp im Brandraum unter Aufsicht des Instructors die trainierten Strahlrohrtechniken und die Fähigkeit zum Blocken eines Flash-Over unter Beweis stellt.
Bereits zum Basistraining gehören die Unterrichtung von Strahlrohrtechniken sowie die Vermittlung gängiger Rettungskonzepte für Sicherungstrupps zum Schutze der eigenen Mannschaft. Herausragend sind die Sicherheitsvorkehrungen die in der Anlage verbaut wurden. Alle fünf Meter ist ein Ausgang ins freie Vorhanden. Durch die spezielle Bauart kann innerhalb von Sekunden die Anlage Rauch- und Wärmefrei gemacht werden. Die Anlage entspricht voll der strengen Sicherheitskriterien der DIN 14097 und übertrifft diese erheblich.
Die Trainingsinhalte passen sich den Erfordernissen der Teilnehmer an. Von Beginn an steht die Zusammenarbeit mit Industriepartnern und Feuerwehren im Mittelpunkt. Gemeinsam werden Übungsszenarien und Ausbildungsgänge in den einzelnen Fachrichtungen erarbeitet. Ein modularer Aufbau der Lehrveranstaltungen ermöglicht die dynamische Weiterbildung der Mannschaft, auch über mehrere Ausbildungsschritte hinweg. Selbst komplette Brandschutzkonzepte, inklusive personelle Anforderungen und die entsprechende Ausbildung sind realisierbar.

Der daraus erwachsende Praxisbezug ist es, der die Kompetenz als Trainingszentrum hervorhebt. Das Know-how der Ausbilder in Zusammenwirken mit dem Einsatz zukunftsweisender Technologien erlaubt Ausbildung auf dem Niveau führender Berufs-, Freiwilliger, und Werkfeuerwehren. Im Fokus steht das Kompetenzzentrum für Feuerwehren und Rettungskräfte. Entsprechend agiert die Abteilung Ausbildung unabhängig industrieller Einflussnahme. Im Mittelpunkt steht die Aus- und Fortbildung nach dem jeweils gängigen Stand der Technik. Die Ausbildungsinhalte werden in Zusammenarbeit mit anerkannten Ausbildungszentren für Feuerwehren, Berufsfeuerwehren und Fachgremien wie der AGBF und den verschiedenen Landesfeuerwehrverbänden stetig weiterentwickelt.
