Deutschland: Wütende Kuh machte Hannover unsicher
Hannover (Deutschland): Eine wild gewordene Kuh raste am Montagabend, dem 23. April 2007, durch Hannovers Stadtteil Limmer und beschädigte Vorgärten, Gartenzäune, parkende Autos sowie Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge. Dabei walzte sie alles nieder, was ihr in den Weg kam.
Erst nach mehr als drei Stunden gelang es einem Feuerwehrmann, das Tier, das von einem Bauernhof am Stadtrand ausgebüxt war, mit drei Schüssen aus dem Betäubungsgewehr ruhig zu stellen. Die 800 Kilogramm schwere, trächtige Kuh wurde zurück auf den Hof gebracht. Der entstandene Schaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.
Die weiße Kuh machte auf Passanten einen äußerst bedrohlichen Eindruck. Sie alarmierten Polizei und Feuerwehr. „Das Tier war stark verwirrt und sehr aggressiv“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Es habe geschnaubt und sei wie ein wilder Stier durch die Straßen gerannt. Helfer von Polizei und Feuerwehr verfolgten das Tier über eine Strecke von mehr als fünf Kilometern durch den Stadtteil. Dem Kalb hat der Ausflug in die Stadt nicht geschadet.
