Oö: Brand einer Eisengroßhandlung – Erste Löschhilfe des Hausmeisters erfolglos
Ried i.Innkreis (Oö): Am Samstag, den 19. Mai 2007 entstand im Kellergeschoß der Eisengroßhandlung im Bereich der Sanitärausstellung ein Brand. Der zufällig am Firmengebäude vorbeigehende Sohn des Hausmeisters der Fa. Eisen Wagner bemerkte im Erdgeschoß Rauch und verständigte seinen Vater, der direkt neben der Firma wohnt.

Der Hausmeister versuchte noch mit einem Handfeuerlöscher den Brand zu bekämpfen. Durch die enorme Rauchentwicklung war ihm jedoch ein gezielter Löschangriff nicht mehr möglich. Daraufhin alarmierte der Hausmeister die FF Ried i.I..
Mit der Wärmebildkamera und unter Verwendung eines Hochleistungslüfters konnte unter schwerem Atemschutz rasch zum Brandherd vorgedrungen werden. Der Brand beschränkte sich zu diesem Zeitpunkt noch auf den unmittelbaren Ausbruchsbereich. Von den Atemschutzträgern wurden die brennenden Putzlappen in die bereitstehenden Putzkübeln geworfen, wodurch kein direkter Löscheinsatz mehr notwendig war.
Wäre der Brand nur wenige Minuten später bemerkt worden, hätte es sicherlich einen Großbrand in dem weitläufigen Firmengebäude gegeben.
Mit mehreren Belüftungsgeräten wurde in der Folge das Firmenobjekt rauchfrei gemacht.

Als Brandursache wurde von der Polizei einwandfrei Selbstentzündung von Putzlappen festgestellt. Von Reinigungskräften wurde am Tag ein Holzboden mit Öl eingelassen. Die Lappen wurden dabei nicht in die Wasserkübeln gelegt, sondern in einem Plastisackerl am Boden abgelegt.
Einsatzende: 23.30 Uhr
Eingesetzte Mannschaft und Gerät: 22 Mann, 2 TLF, 1 LF, 1 ASF, 1 KDO
