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Oö: Schwere Unwetter über Oberösterreich

Oberösterreich: Heftige Gewitter haben in der Nacht auf Montag, 25. Juni 2007, im ganzen Land die Feuerwehrleute und auch die Polizei auf Trab gehalten. Blitzschläge sorgten in mehreren Orten für Brände, mancherorts spielten auch Alarmanlagen verrückt.

Die Unwetter sind seit den Abendstunden über ganz Oberösterreich gezogen. In manchen Gemeinden im Bezirk Vöcklabruck prasselten zwischen 21.00 und 22.00 Uhr golfballgroße Hagelkörner nieder. Schäden sind laut Polizei bisher nicht gemeldet worden.
Gleich mehrmals mussten auch die Feuerwehren im Land ausrücken. In Liebenau im Mühlviertel hat vermutlich ein Blitzschlag eine Maschinenhalle in Brand gesetzt, der Besitzer schlug Alarm, konnte die Flammen aber selbst unter Kontrolle bringen.
In Kirchheim im Innviertel schlug ebenfalls ein Blitz in einen Zählerkasten ein, die Folge war ein Glimmbrand. Und in Alberndorf mussten Einsatzkräfte einen durch Blitzschlag in Brand gesetzten Baum löschen.
Der teils sintflutartige Regen verursachte ebenfalls Einsätze: In Treffling wurde der Keller eines Hauses überflutet, die Feuerwehrleute pumpten ihn aus.
Mit den Unwetterfolgen hatte auch die Polizei zu kämpfen: Im Bezirk Wels-Land ließen die heftigen Gewitter etliche Alarmanlagen verrückt spielen. Gut eineinhalb Stunden lang waren alle Streifen im Einsatz, um zu überprüfen, ob es sich tatsächlich in allen Fällen um Fehlalarme handelte.

ORF Oberösterreich

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