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Deutschland: Gefahrguttransporter auf Bahngleise gekippt

Stuttgart (Deutschland): Ein Unfall mit einem Gefahrguttransporter hat am Donnerstag, dem 12. Juli 2007 in Stuttgart ein Verkehrschaos ausgelöst. Nach dem Auslaufen von flüssigem Aluminium bestand nach Angaben der Polizei zeitweilig Explosionsgefahr.

Der Lastwagen hatte in drei Tanks insgesamt 15 Tonnen Aluminium geladen und war ins Gleisbett der Straßenbahnen umgekippt. Dabei lief nach Schätzung der Polizei rund ein Drittel der Ladung aus. Der 35-jährige Fahrer wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus seinem Lkw befreit werden. Bei der Erstversorgung des Mannes zogen sich vier Helfer leichte Verletzungen zu. Wohnungen und Geschäftsräume in der Nachbarschaft wurden evakuiert.

Möglicherweise war der Transporter laut Polizei zu schnell gefahren. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro. Die Unfallstelle an der Bundesstraße 10 im Stadtteil Feuerbach wurde weiträumig abgesperrt. Kilometerlange Staus waren die Folge. Auch der Stadtbahn- und Straßenbahnverkehr war stundenlang unterbrochen. Die Feuerwehr legte einen großen Schaumteppich aus, um das ausgelaufene Aluminium zu binden, und kühlte die drei Edelstahltanks.

Erst gegen 19.20 Uhr am Donnerstag konnte die bis dahin noch einseitige Sperrung der Heilbronner Straße teilweise aufgehoben werden. Der Verkehr in Richtung Pragsattel durfte einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren. Die Bauarbeiten sollten zu diesem Zeitpunkt noch mehrere Stunden andauern.

Stuttgarter Zeitung Online
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