Tirol: Güterzug in Innsbruck gegen Pkw geprallt
Innsbruck (Tirol): Am 28. August 2007 um ca. 00.30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einer Kollision eines Güterzuges mit einem Pkw auf die Brennereisenbahnstrecke im Bereich Bahnhof Unterberg gerufen.
Es wurde der Polizei mitgeteilt, dass es keinen verletzten Personen zu beklagen gibt. Die BF Innsbruck rückte mit vier Fahrzeugen und zehn Mann zum Unfallort aus.
Am Unfallort stellte sich heraus, dass ein ortsunkundiger Mann in der Dunkelheit einen Weg verwechselt hatte und somit, statt durch eine Unterführung zu fahren auf einen Bahnsteig geriet und in weiterer Folge mit seinem PKW ca. einen ¾ Meter auf das Gleisbett stürzte. Der Mann konnte sich unverletzt und aus eigener Kraft aus seinem Fahrzeug retten. Er versuchte einen möglichen ankommenden Zug zu warnen – dies konnte aber nicht verhindern, dass ein, in Richtung Brenner fahrender, Güterzug es nicht mehr schaffte rechtzeitig anzuhalten. Daher verkeilte sich der PKW im Frontbereich der Lokomotive und wurde noch ca. 30 m mitgeschleift. Am Pkw entstand Totalschaden. Es wäre nicht auszudenken, wenn der Pkw-Lenker sich nicht selbst befreien hätte können.

Durch die Abgeschiedenheit der Unfallstelle war es nicht möglich mit Feuerwehrfahrzeugen bis zum Unfallort vorzufahren und entsprechende Seilwinden in Einsatz zu bringen. Daher musste sämtliches Gerät zu Fuß herangeschafft werden und in ca. 1,5-stündiger Arbeit gelang es schließlich der Berufsfeuerwehr-Innsbruck den PKW zu bergen und somit die Bahnstrecke, welche in beiden Fahrtrichtungen gesperrt war, wieder befahrbar zu machen.
