Nö: Bergung eines umgestürzten Mischwagens in Ludweis-Aigen
Ludweis-Aigen (Nö): Am Vormittag des 8. Oktober 2007 war ein Mischwagen auf der Straße zwischen Weinern und Pfaffenschlag (Gem. Ludweis-Aigen) unterwegs. Nach einer Kurve verlor der Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam mit einigen Rädern aufs Bankett, rammte einen Baum, rutschte über eine ca. 3 m hohe Böschung und kam auf der Seite zum Liegen.

Der LKW Lenker hatte Glück im Unglück und blieb unverletzt.
Die Bergung gestaltete sich allerdings äußerst schwierig. Da der Mischwagen voll beladen war, betrug allein das Gewicht der Ladung geschätzte 15 – 17 Tonnen. An eine Bergung mit Seilwinde oder Kran war nicht zu denken. Seitens der Spedition wurde Kontakt mit einer Kranfirma aufgenommen, die aber die Bergung nicht durchführen konnte, da keine geeignete Aufstellfläche für einen Schwerlastkran vorhanden war. Somit wurde die Stadtfeuerwehr Groß-Sieghart alarmiert und es wurde vor Ort durch OV Michael Litschauer der Bergeversuch besprochen. Als Vorbereitung musste der Beton aus dem Mischwagen geholt werden, bevor dieser anfing auszuhärten. Kurzerhand wurde in die Wand der Mischtrommel eine Öffnung geschnitten, um den Beton händisch ausschaufeln zu können. Nach dem somit das Gewicht des Fahrzeuges weitestgehend verringert werden konnte, stand einer Bergung nichts mehr im Wege. Seitens der Feuerwehr Groß-Siegharts-Stadt wurde mit LAST, SRF, KRF und Kranfahrzeug ausgerückt.

Die beiden Seilwinden von SRF und KRAN wurden am Unfallfahrzeug angeschlagen. Probleme bereitete die Trommel, die mit Gurten fest mit dem Fahrzeug verbunden werden musste um ein Abrutschen zu verhindern.
Mit viel Fingerspitzengefühl bei der Steuerung der beiden Winden konnte das umgestürzte Fahrzeug wieder aufgerichtet werden. Anschließend wurde das Wrack noch von der Wiese auf die Straße geschleppt um den bevorstehenden Abtransport durch eine Fachfirma zu erleichtern. Die Absicherungsarbeiten bzw. vorbereiteten Arbeiten während des Einsatzes wurden seitens der örtlichen Feuerwehr Pfaffenschlag erledigt. Seitens der Stadtfeuerwehr waren 10 Mitglieder mit 4 Fahrzeugen, darunter KRAN und SRF unter der Leitung von HBI Christian Reegen ca. 2 Stunden lang im Einsatz. Der komplette Einsatz erstreckte sich über ca. 7 Stunden, da vor allem die Entladung sehr viel Zeit in Anspruch genommen hatte.
