USA – Californien: Bilanz nach den Waldbränden – 640.000 auf der Flucht
Californien (USA): Bei den Waldbränden in Kalifornien sind zwischenzeitlich 640.000 Menschen auf der Flucht gewesen. Es handelte sich um die größte Massenevakuierung in der Geschichte des Gliedstaates.
Die meisten Menschen sind inzwischen wieder zu ihren Häusern zurückgekehrt. Bei den Bränden kamen sieben Personen ums Leben.
Die Waldbrände im Süden Kaliforniens haben seit ihrem Beginn vor einer Woche rund 640.000 Menschen in die Flucht getrieben. Das teilten die Behörden der Stadt San Diego am Samstag, 27. Oktober 2007, offiziell mit. Bis dahin hatte es Schätzungen gegeben, wonach zwischen einer halben und einer Million Menschen vor den Bränden aus ihren Häusern geflohen waren.
Die meisten Flüchtlinge durften inzwischen wieder zu ihren Häusern zurückkehren. 19.000 Personen unterstanden jedoch laut offiziellen Angaben noch immer der Evakuierungsanweisung; 3000 Personen hielten sich noch in Notunterkünften auf. Es handelte sich um die größte Massenevakuierung in der Geschichte Kaliforniens. Die Waldbrände gehören zu den schlimmsten, die der amerikanische Gliedstaat je erlebt hat.
Sieben Personen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben, 1.800 Häuser wurden zerstört und 203.000 Hektar Land fielen den Flammen zum Opfer. Im Jahr 2003 waren bei Waldbränden in Kalifornien 22 Personen ums Leben gekommen. Damals verbrannten 3000 Häuser.
