Australien: Explosion in Feuerwerksfabrik bei Sydney zerstört 20 Häuser
Australien: Eine Explosionsserie hat am 8. Dezember 2007 große Teile einer renommierten australischen Feuerwerksfabrik zerstört, die unter anderem auch das Pyrotechnik-Spektakel bei der Fussballweltmeisterschaft 2002 geliefert hatte.
Wegen der vielen Detonationen konnte die Feuerwehr zunächst nicht zu den Bränden auf dem 150 Hektar großen Gelände von Howard and Sons vordringen, wie eine Feuerwehrsprecherin mitteilte. Die Behörden richteten eine Sperrzone von einem Kilometer im Umkreis der Fabrik ein und evakuierten zeitweise zehn Wohnhäuser in dem 160 Kilometer von Sydney entfernten Wallerawang.
Nach Angaben des Besitzers Andrew Howard wurden auf dem 150 Hektar grossen Gelände 20 Gebäude zerstört und 30 beschädigt. Der Schaden sei so gross, das die Neujahr-Feuerwerkshows in drei australischen Staatshauptstädten möglicherweise abgesagt werden müssten. Anwohner berichteten, die Explosionen seien noch 30 Kilometer von der Fabrik entfernt zu hören gewesen.
ORF Bericht:
Bei einer heftigen Explosion in einer Feuerwerksfabrik nahe der australischen Stadt Sydney sind am 8. Dezember 2007 20 Gebäude komplett zerstört und weitere 30 beschädigt worden. Wegen der Explosion sei das weltberühmte Silvesterfeuerwerk auf der Hafenbrücke in Sydney gefährdet, sagte der Besitzer der Fabrik, Andrew Howard, am 9. Dezember. Von den 150 Beschäftigten sei zur Zeit der Explosion glücklicherweise niemand in den Gebäuden gewesen. Die Polizei vermutet, dass ein Dieb in die Fabrik eingebrochen ist und die Explosion ausgelöst hat. Möglicherweise sei der Einbrecher dabei getötet worden.
