Brand

Tirol: Feuer im Polizeianhaltezentrum in Innsbruck – Gefängniszelle ausgebrannt

Innsbruck (Tirol): Zu einem Brand ist es am Dienstag, 22. Jänner 2008, gegen 13.00 Uhr im Polizeianhaltezentrum in der Innsbrucker Kaiserjägerstraße gekommen. Laut ersten Informationen wurden in einer der Zellen mehrere Matrazen angezündet.

Vor allem starker Rauch hatte die Löscharbeiten der Feuerwehr behindert. Die Innsbrucker Berufsfeuerwehr war mit sechs Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurde Sie von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau. Eine Person muss wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung ärztlich behandelt werden. Das Feuer ist inzwischen von der Innsbrucker Berufsfeuerwehr gelöscht worden. Üblicherweise sind zwischen 20 und 30 Personen im Polizeianhaltezentrum untergebracht.

ORF Tirol

Bericht der Berufsfeuerwehr Innsbruck:
Starke Rauchentwicklung im Polizeianhaltezentrum in Innsbruck. Die Berufsfeuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen und 13 Mann, die Freiwillige Feuerwehr Mühlau mit 2 Fahrzeugen und 14 Mann aus.

Von einem Insassen wurden in einer Zelle mehrere Matratzen angezündet. Bei Eintreffen war eine starke Rauchentwicklung im Zellentrakt im Kellergeschoß erkennbar. Eine Rettung der Personen in diesem Bereich wurde bereits von den anwesenden Sicherheitswachebeamten vorgenommen.

Der Insasse der brennenden Zelle war im Freien und wurde im Innenhof von den Sicherheitswachebeamten versorgt.
Der Brand musste unter Atemschutz von der Feuerwehr gelöscht werden, andere Geschosse waren nicht betroffen, so Einsatzleiter Andreas Friedl.

Der Verletzte musste in die Innsbrucker Klinik gebracht werden. Fünf Polizisten die im Zuge der Rettungsaktion Rauchgase eingeatmet hatten mussten ebenfalls versorgt werden. Die Gefängniszelle brannte vollständig aus, am Gebäude entstanden keine weiteren Schäden.

Berufsfeuerwehr Innsbruck

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