Brand

Wien: Gehbehinderter Mann bei Wohnungsbrand im 10. Bezirk verbrannt

Wien (10. Bezirk): Aus bislang unbekannter Ursache war es am Abend des 22. Februar 2008 in einer Mansardenwohnung am Alfred Stixplatz zu einem Brand gekommen, zu dem die BF Wien um 19.01 Uhr alarmiert worden ist.

Die Flammen hatten sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr auf die Hälfte der Wohnzimmereinrichtung ausgeweitet. Der auf einer im Wohnzinmer befindlichen Sitzgruppe sitzende gehbehinderte Wohnungsinhaber konnte sich nicht mehr retten und wurde ebenfalls von den Flammen erfasst. Vom ersteintreffenden RLF/R wurde der Brand nach Aufsperren
der Wohnungstüre unter Atemschutz gelöscht.

Die stark verrauchte Wohnung, das Stiegenhaus und das Dachgeschoss wurde unter Verwendung des elektrischen Hochleistungslüfters der DL/F druckbelüftet. Von der anwesenden Notärztin wurde der augenscheinliche Exitus des Mannes bestätigt und der Leichnam für weitere Veranlassungen an die Kriminalpolizei übergeben. Auf Ersuchen der Kripo wurde die Brandstelle unverändert belassen und die vorhandenen Glutnester mittels Kübelspritze abgelöscht.

Eine Kontrolle des Brandbereichs wurde zusatzlich mit der Wärmebildkarnera durchgeführt. Eine in der Brandwohnung aufgefundene Katze wurde unter Verwendung der Beatmungseinheit mit Sauerstoff versorgt und an die angeforderte Tierrettung übergeben. Für die Ermittlungsarbeit der Tatortgruppe der Polizei wurde ein Lichtfluter zur VerFügung gestellt. Die Einsatzstelle wurde in der Folge an die Tatortgruppe übergeben.
Einsatzende: 20.13 Uhr.

Berufsfeuerwehr Wien

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