Bayern: Neun Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall in Schneizlreuth
Schneizlreuth (Bayern): Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Samstag, dem 23. Februar 2008, um 4.30 Uhr morgens auf der B 21 auf der Schwarzbachbrücke im kleinen deutsches Eck nahe Lofer gekommen.
Ein 18-Jähriger Fahrer aus St. Johann in Tirol befuhr mit seinen weiteren vier Insassen die B 21 von Bad Reichenhall kommend in Richtung Lofer, als er kurz vor Unterjettenberg in einer langgezogenen Rechtskurve, Höhe Schwarzbachbrücke, aus bisher unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Im entgegenkommenden Pkw saß eine polnische Familie mit zwei Kindern im Alter von 7 und 11 Jahren. Der 39-Jährige polnische Fahrzeuglenker versuchte noch auszuweichen, konnte einen Frontalzusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Bei dem Unfall wurden sieben Personen schwer und zwei Personen leicht verletzt. Durch den wuchtigen Aufprall erlitten beide Fahrzeuge einen Totalschaden.
Großaufgebot an Einsatzkräfte aus Bayern und Salzburg vor Ort: Bei den Rettungs- und Bergemaßnahmen waren ca. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schneizlreuth, Weißbach, Bad Reichenhall, Karlstein sowie sechs Rettungswagen, drei Krankentransportwagen, vier Notärzte und die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) aus Bad Reichenhall und Berchtesgaden im Einsatz. Das reibungslose Zusammenwirken der Rettungskräfte wurde an der Unfallstelle von zwei Einsatzleitern des Rettungsdienstes koordiniert.
Verletzte wurden auf fünf Krankenhäuser aufgeteilt: Die Unfallopfer wurden in die Krankenhäuser nach Berchtesgaden (2) , Bad Reichenhall (2), Traunstein (2) St. Johann in Tirol (1)und ins Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht. Die B 21 musste für ca. drei Stunden voll gesperrt werden. Die Feuerwehr unterstützte bei der örtlichen Umleitung. Die Staatsanwaltschaft Traunstein beauftragte einen Gutachter an die Unfallstelle.
