Nö: Dramatische Rettungsaktion aus Ennskanal -> Fw-Taucher als Lebensretter
St. Valentin (Nö): Kurz vor 16.00 Uhr kam am Donnerstag, dem 24. April 2008, der 20- jährige Kevin I. aus Ernsthofen mit seinem Pkw bei der Ennsbrücke in St.Valentin…

…Bezirk Amstetten von der Fahrbahn ab und stürzte mit seinem Fahrzeug in den Ennskanal. Der Feuerwehrtaucher Horst Gruber aus NÖ war gerade zufällig mit seinem Pkw auf dem Weg in die Firma und sah im Rückspiegel wie das Fahrzeug in den Ennskanal stürzte. Er blieb sofort stehen und lief zur Unfallstelle, der Lenker konnte sich in letzter Sekunde aus dem sinkenden Fahrzeug retten. Den Ersthelfern gelang es mit einer Menschenkette den völlig durchnässten Autolenker über den steilen Betonkanal zu ziehen, er wurde mit einem Rettungswagen zur Beobachtung in das Krankenhaus Enns transportiert, er war geschockt blieb aber unverletzt. Das eiskalte Wasser soll an der Unfallstelle mindestens 16m tief sein, berichten Augenzeugen.
Update per 25. April:
Kurz vor 16:00 Uhr kam am Donnerstag, den 24. April 2008 der 20-jährige Kevin I. aus Ernsthofen mit seinem Pkw bei der Ennsbrücke in St.Valentin, Bezirk Amstetten von der Fahrbahn ab und stürzte mit seinem Fahrzeug in den Ennskanal. Der NÖ Feuerwehrtaucher OBM Horst Gruber war gerade mit seinem Lkw auf dem Weg in die Firma und sah im Rückspiegel wie das Fahrzeug in den Ennskanal stürzte.
Er blieb sofort stehen und lief zur Unfallstelle, der Lenker konnte sich in letzter Sekunde aus dem sinkenden Fahrzeug retten. Den Ersthelfern gelang es mit einer Menschenkette den völlig durchnässten Autolenker über den steilen Betonkanal zu ziehen, er wurde mit einem Rettungswagen zur Beobachtung in das Krankenhaus Enns transportiert, er war geschockt blieb aber unverletzt.
Das eiskalte Wasser soll an der Unfallstelle mindestens 10m tief sein, berichten Augenzeugen. Im Einsatz waren die Feuerwehren St. Valentin, Rems, Ernsthofen und St. Pantaleon.

Die NÖ Feuerwehrtaucher, welche sich gerade bei einem Tauchlehrgang in Lunz am See befanden, machten sich nach der Alarmierung umgehend auf den Weg zum Einsatzort. Mit einem Feuerwehrrettungsboot und einem Echolot waren die Tauchgruppen West und Süd im Sucheinsatz. Beim Ennskraftwerk Albing mussten während des Taucheinsatzes im Kraftwerksbereich aus Sicherheitsgründen die Turbinen abgestellt werden. Gegen Mitternacht wurde der Sucheinsatz beendet, das Fahrzeug noch nicht gefunden. Die Einsatzkräfte, die Bezirkshauptmannschaft sowie die Kraftwerksbetreiber werden sich am Freitag, den 25.April, über die weitere Vorgehensweise beraten.
