Deutschland: Hamburger Feuerwehr bei zwei Gefahrguthilfeleistungen im Einsatz
Hamburg (Deutschland): Die Feuerwehr Hamburg wurde am Nachmittag des 21. Oktober 2013 alarmiert, da aus einem Tankcontainer ein Austritt einer Flüssigkeit gemeldet wurde. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war der Container vom Betreiber des Terminals bereits in eine Gefahrgutwanne verbracht worden.
Die Experten der Technik- und Umweltwache führten eine Erkundung des Container unter Chemikalienschutzanzügen durch und stellten den Austritt von Furfurylalkohol fest. Das ausgetretene Gefahrgut konnte mit einer Schuttmulde aufgefangen und mit Chemikalienbinder gebunden werden. Ursache des Austritts war eine defekte Domdeckeldichtung, welche vor Ort repariert wurde. Anschließend wurde der Container an den Betreiber übergeben.
Parallel zu diesem Einsatz wurden die Einsatzkräfte darüber informiert, dass ein leerer, ungereinigter, ursprünglich mit Uranhexafluorid beladener Container (Flat) nach einer Notbremsung eines Containertransportfahrzeuges überprüft werden sollte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten an den geladenen Gebinden (6 Behälter) keine Beschädigungen fest. Parallel durchgeführte Messungen bewegten sich im Toleranzbereich. Der Container wurde dem Betreiber übergeben.
