Nö: Aufräumarbeiten nach dem Unwetter

Krems (Nö): Im Raum Krems sind die Feuerwehren auch am 25. Juni 2008 damit beschäftigt, Häuser, Keller und Gärten von Wasser und bis zu einem Meter hohen Schlammmassen zu befreien. In Rehberg im Bezirk Krems droht ein Hang abzurutschen, hier werden derzeit Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Die durch die Wassermassen in Heinrichsschlag weggerissene Straße muß voraussichtlich zur Gänze abgetragen und neu errichtet werden. Wie hoch der Sachschaden, an Häusern und Straßen ist, kann derzeit noch nicht beziffert werden, sobald die Aufräumarbeiten beendet sind, werden die Schadenskommissionen eine erste Schätzung abgeben können.
Landesweit waren bei den Unwettern rund 1.100 Feuerwehrleute im Einsatz.

5.000 Einwohner sind betroffen
Am schlimmsten war es im Raum Krems, im Stadtteil Mitterau trat der Kremsfluss über die Ufer. Der Pegel des Kremsflusses erreichte Dienstagabend im Stadtteil Mitterau gegen 19.30 Uhr seinen Höchststand, sagte Landesfeuerwehrsprecher Thomas Neuhauser. Mehr als 300 Keller wurden überflutet. Etwa 5.000 Einwohner in Krems-Mitterau sind von den Überflutungen betroffen. In Kleinheinrichschlag im Bezirk Krems wurde durch die heftigen Regenfälle eine Straße weggerissen, auch die Kläranlage wurde überflutet. Gegen 20.00 Uhr war die Feuerwehr dabei, einen Damm in diesem Bereich zu errichten. Der für den Katastrophenschutz zuständige Landesrat Josef Plank, hat sich am Dienstag ein Bild über die Unwetterschäden gemacht, und versprochen, dass den Betroffenen so rasch wie möglich geholfen werden soll.
Grund für die Unwetter: Zwei Gewitterzellen
Zwei Gewitterzellen mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zogen am Nachmittag über Niederösterreich, Wien und das Nordburgenland und sorgten für 90 Feuerwehreinsätze. In Niederösterreich waren die Bezirke Horn, Zwettl, Wr. Neustadt, Baden und vor allem Krems betroffen.
