Ktn: Wieder hohe Schäden durch Unwetter
Kremsbrücke (Ktn): Heftige Gewitter haben in Kärnten wieder hohe Schäden verursacht. In Kremsbrücke hat ein Blitz ein Wirtschaftsgebäude in Brand gesetzt.
In Penk (Gemeinde Reißeck) ist eine Brücke weggerissen worden, zwei Straßen sind unpassierbar.
Wirtschaftsgebäude wurde vollständig zerstört
Durch Blitzschlag brach kurz vor 23.00 Uhr im Wirtschaftsgebäude eines 41-jährigen Landwirtes in Kremsbrücke ein Brand aus. Innerhalb kürzester Zeit stand das Stallgebäude in Vollbrand. Der Landwirt konnte noch zwei Rinder (Kühe) aus dem Stall retten, sechs Schweine verendeten.
Als die ersten Feuerwehren eintrafen, stand das Gebaude im Vollbrand, die Versorgung mit Löschwasser sei schwierig und gefährlich gewesen, sagte Einsatzleiter Heinrich Egger. So mussten knapp zwei Kilometer Schlauchleitungen zum Lieserfluss gelegt werden. „Diese Arbeit wurde die Dunkelheit und das steile Gelände noch erschwert. Das Wasser musste zum 150 Meter höher liegenden Gehöft gepumpt werden“, so Egger.
120 Einsatzkräfte des Abschnittes Lieser-Maltatal standen im Einsatz. Das Wirtschaftsgebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus und andere Nebengebäude konnte durch den raschen Feuerwehreinsatz verhindert werden. Verletzt wurde niemand.
Sieben Häuser von Umwelt abgeschnitten
Heftige Gewitter haben in der Nacht auch die Feuerwehren im Bezirk Spittal beschäftigt. Blitzschläge und Starkregen werden aus den Gemeinden Reißeck, Obervellach, Radenthein und Reichenau gemeldet. In Penk bei Reißeck ist eine Brücke weggerissen worden, zwei Straßen sind unpassierbar. sieben Häuser sind zur Zeit nicht erreichbar.
Laut Bürgermeister Gerd Pichler seien etwa 30 Personen betroffen: „Die Ortsdurchfahrt Penk ist gesperrt und auf einer Gemeindestraße hat es eine Brücke weggerissen. Die Arbeiten in der Nacht mussten wir abbrechen, weil es weiterhin so stark regnete und es war einfach zu gefährlich.
Man würde „großes Gerät“ benötigen, das im Laufe des Tages organisiert werden soll, sagte Pichler. Sollte es nicht möglich sein, die Schäden mit lokalen Unternehmen zu reparieren, will der Bürgermeister das Bundesheer um Hilfe bitten.
