Oö: Katastrophenübung im Lainbergtunnel
Hinterstoder (Oö): Vor der vollständigen Verkehrsfreigabe des neuen bzw. sanierten Lainbergtunnels führten die Feuerwehren des Abschnittes Windischgarsten sowie alle anderen Einsatzorganisationen am 6. August 2007 eine Übung im Lainbergtunnel durch.

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit brennenden PKWs und vermissten Personen. Die beiden Portalfeuerwehren St. Pankraz sowie Windischgarsten sorgten für die Errichtung der Einsatzleitstellen und führten die Erstmaßnahmen durch.
Die Feuerwehr Hinterstoder hatte die Organisation des Bereitstellungsraumes Nord und musste sowie die restlichen Feuerwehren des Abschnittes Windischgarsten einen Atemschutztrupp bzw. Reserveatemschutztrupp zur Rettung der vermissten Personen stellen.
Beteiligte Einsatzorganisationen:
Feuerwehren des Abschnittes Windischgarsten
(FF Windischgarsten, FF Spital/Pyhrn, FF Rosenau, FF Vorderstoder, FF Hinterstoder)
FF Steyrling aus dem Abschnitt Kirchdorf
Rotes Kreuz Windischgarsten, Spital/Pyhrn
Polizei
Bericht von Foto Haijes:
A9 Lainbergtunnel: Übung vor offizieller Freigabe

Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei übten Mittwochabend die Rettung von Verunglückten im Lainbergtunnel der A9 Richtung Graz. Kurz vor der Freigabe aller zwei Röhren wurde ein Katastrophenfall geprobt. Angenommen wurde ein Unfall mit Verletzten sowie Pkw-Brand im Tunnel.
Nur mit Atemschutzgeräten durften die Retter in den Tunnel, die Rauchentwicklung konnte man weit sehen. Die Feuerwehren aus St. Pankraz, Windischgarsten, Hinterstoder, Vorderstoder, Steyrling, Spital am Pyhrn und Rosenau am Hengstpass wurden alarmiert und drangen durch die zweite Röhre über den Sicherheits-Querschnitt zum Unfallort vor. Die Atemschutztruppe teilte sich in Personenretter und Brandbekämpfer.

Nach Freigabe des Tunnels durfte die Rettung in die zweite Röhre einfahren um die Verletzten von der Atemschutztruppe zu übernehmen. Im kurzen Tunnel wurde ein Sanitätslager aufgebaut, wo die Erstversorgung der Unfallopfer vorgenommen wurde. An der Übung nahmen etwa 80 Feuerwehrmänner und –Frauen, 50 Rot-Kreuz-Mitarbeiter und Polizei teil.
