Technisch

Bayern: Schlecht funktionierender Gasofen -> Rettung in letzter Minute

München (Bayern): In den frühen Morgenstunde des 9. Jänner 2009 bemerkte der 26-jährige WG-Bewohner, dass sein ebenfalls 26-jähriger Mitbewohner bewusstlos im Bett liegt. Während des Telefonats mit der Integrierten Leitstelle…

… trübte nun auch der Mitteiler ein und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Geistesgewärtigt informierte der Leitstellendisponent die anrückenden Rettungskräfte wegen eines möglichen Gasaustrittes oder vorherrschenden Kohlenmonoxids auf Eigenschutz zu achten. Durch Klopfen machte die Besatzung eines Rettungswagens des ASB auf sich aufmerksam. Ihr wurde von dem leicht desorientierten Mitteiler die Wohnungstüre geöffnet. Sofort lüfteten sie die Wohnung großzügig. Mittlerweile hatte auch der zweite Bewohner das Bewusstsein wieder erlangt.

Der Feuerwehr-Notarzt untersuchte die jungen Männer und diagnostizierte bei Beiden eine Kohlenmonoxidvergiftung. Schuld war vermutlich ein schlecht funktionierender Gasofen, der sich in einem der Schlafzimmer befand. Beide Patienten wurden zur Beobachtung in Münchner Kliniken transportiert. Abschließend kontrollierten Feuerwehrmänner die restlichen Wohnungen des Gebäudes auf eine eventuelle CO-Belastung mit einem Gasmessgerät. Die Messungen verliefen negativ.

Berufsfeuerwehr München

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