Technisch

Nö: Todesopfer und drei Verletzte bei schwerem Unfall bei Kapelln

Kapelln (Nö): Am Mittwoch, dem 4. Februar 2009, wurde die FF Untergrafendorf in den späten Abendstunden um 22:45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf die L110 zwischen Rapoltendorf und Rassing alarmiert.

Zwei Fahrzeuge stießen mit voller Wucht frontal zusammen. Dabei kam ein Fahrzeug auf der Straße zum Stillstand. Das zweite Fahrzeug wurde über eine Böschung in den angrenzenden Acker geschleudert und blieb auf dem Dach liegen. Bereits wenige Minuten später um 22:48 Uhr konnte das TLF besetzt mit 8 Mann ausrücken. Beim Eintreffen am Unfallort befand sich noch eine Person im Fahrzeug, welches im Feld lag. Die Person wurde von der FF Untergrafendorf aus dem Fahrzeug befreit.

Der Beifahrer konnte das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen, blieb jedoch schwer verletzt auf der Böschung liegen. Der Fahrer des anderen Fahrzeuges hatte diesen Unfall leider nicht überlebt. Sein Beifahrer wurde nur leicht verletzt. Nach der Aufnahme des Unfalles durch die Polizei begann die kurz nach uns eintreffende FF Kapelln mit der Bergung der Fahrzeuge. Nach der Reinigung der Straße konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Einsatzdauer: 22:45 Uhr – 00:50 Uhr

Anwesende Einsatzkräfte:
• FF Untergrafendorf mit TLF, VF und 13 Mann
• FF Kapelln
• Rotes Kreuz und Samariterbund
• Polizei

Freiw. Feuerwehr Untergrafendorf

ORF-Bericht: Bei einem schweren Verkehrsunfall in Kapelln im Bezirk St. Pölten ist ein 28-jähriger Autofahrer getötet und ein 31-Jähriger schwer verletzt worden. Auch zwei Beifahrer mussten mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Pkw war zwischen Rapoltendorf und Rassing aus bisher unbekannter Ursache in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten. Es kam zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto. Durch die Wucht des Aufpralls wurde eines der beiden Fahrzeuge in einen angrenzenden Acker geschleudert und kam auf dem Dach zu liegen.

Für einen der beiden Autofahrer kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle. Sein Beifahrer überlebte verletzt. Der zweite Autofahrer wurde im Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Sein Beifahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien, musste aber ebenfalls verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

ORF Niederösterreich

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