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Ktn: Großeinsatz für Klagenfurts Feuerwehren

Klagenfurt (Ktn): Ein Defekt in einer Selchkammer dürfte die Ursache für den Vollbrand in einem Klagenfurter Nebengebäude gewesen sein welcher in der Nacht auf den 18. Februar 2009 gewesen ist.

Es bestand die Gefahr, dass das Feuer auf die umliegenden Wohnhäuser übergriff.

Anrainer hörten mehrere Explosionen
Anrainer sprachen von mehreren Explosionen, die dem Brand vorausgingen. Die Polizei nimmt an, dass das Feuer in einer Selchkammer entstanden ist, die der Besitzer seit zwei Tagen in Betrieb hatte. Vier Propangasflaschen, die in dem Carport untergestellt waren, drohten zu explodieren. Den Feuerwehrmännern gelang es, die Flaschen zu kühlen und rechtzeitig aus dem in Vollbrand stehenden Gebäude zu entfernen.

Benachbarte Wohnhäuser waren in Gefahr
Ein Großaufgebot der Feuerwehr war nötig, um zu verhindern, dass sich das Feuer auf benachbarte Wohnhäuser ausbreitet. Einsatzleiter Gottfried Strieder von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt: „Als wir eintrafen, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Es bestand auch starker Wind und Funkenflug, so dass umliegende Wohnhäuser direkt bedroht waren. Der Schaden ist derzeit noch nicht absehbar.“

Hoher Sachschaden, keine Verletzten
Alles, was auf der 100 Quadratmeter großen Fläche abgestellt war, ist verbrannt. Auch zwei Pkws wurden vernichtet. Auch der holzverkleidete Giebel des Nachbarhauses hatte bereits Feuer gefangen, Rollbalken vor den Fenstern des Nachbarhauses verglosten. Die Feuerwehr konnte den Brand jedoch rechtzeitig unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

ORF Kärnten

Dauer des Einsatzes: 180 Minuten
Alarmierte Feuerwehren:
FF Hauptwache (in Bereitschaft): 11 Mann mit 1 TLF, 1 LF
FF Haidach : 13 Mann mit 1 LF
FF St.Peter : 6 Mann mit 1 TLF
Berufsfeuerwehr : 16 Mann mit 3 TLF, 1 DLK, 1 Sonderfahrzeug

FF Haidach

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