Nö: Großbrand im Fernheizwerk in Bockfließ
Bockfließ (Nö): Ein Brand im Fernheizwerk Bockfließ, im Bezirk Mistelbach, hat Dienstagvormittag, dem 24. März 2009, einen Großeinsatz von Löschtrupps ausgelöst. Zehn Feuerwehren sind im Einsatz gewesen.
Das Fernheizwerk stand, so Thomas Neuhauser, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos, in Vollbrand. Die Flammen schlugen nach Angaben der Einsatzkräfte aus dem Dach heraus. Betroffen vom Feuer war die Lagerhalle, nicht das Heizhaus und auch nicht das Strohlager. Etwa 150 Mann waren im Einsatz und versuchten das Feuer in der Lagerhalle zu löschen – die Windbedingungen erschwerten die Löscharbeiten aber erheblich.
Trotz starken Winds und damit verbundenen Funkenfluges waren die Flammen nach etwa einer Stunde unter Kontrolle, hieß es seitens der Feuerwehr. Die Lagerhalle sei jedoch „nicht zu halten“ gewesen. Die Löschtrupps hätten sich auf das Schützen angrenzender Liegenschaften konzentriert, für die letztlich keine Gefahr bestanden habe. Das Areal befand sich außerhalb von Bockfließ. Anrainer sind nicht gefährdet. Auch die Mitarbeiter konnten sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Nachlöscharbeiten würden noch einige Zeit andauern, wurde am Dienstagnachmittag betont.
Die Versorgung der Haushalte sei auch nach dem Brand gewährleistet, sagte Herbert Wannemacher, Obmann der Fernwärmegenossenschaft Bockfließ.
Im Jahr 1993 habe die nun vernichtete Halle 50.000 Euro gekostet, so Wannemacher. Mit verbrannt seien am Dienstag auch Stroh und Hackschnitzel. Es gebe jedoch im Heizhaus und in einer weiteren Halle noch Reserven, betonte der Obmann der Fernwärmegenossenschaft. Die Ermittlungen zur Klärung der Ursache des Brandes sind unterdessen angelaufen.
