Technisch

Nö: Schadstoffeinsatz in einem Betrieb in Leobersdorf

Leobersdorf (Nö): Beim bereits zweiten Einsatz der Feuerwehr Leobersdorf am 1. April 2009 wurde anfangs von einem Brandmeldealarm ausgegangen. Der Gruppenkommandant des in Marsch gesetzten Tanklöschfahrzeuges…

… erkundete bei dessen Eintreffen die Lage und stellte einen Schadstoffaustritt im Lager eines Betriebes fest. Sofort veranlasste Einsatzleiter OBI Werner Heiden den Aufbau des Brandschutzes und forderte die im Feuerwehrhaus in Bereitschaft gehaltenen Kräfte nach. Vermutlich aufgrund einer chemischen Reaktion in einem Fass wurde der Deckel des Behältnisses aufgedrückt und dadurch ein weiteres Fass auf den Boden geworfen.

Ein Atemschutztrupp wurde ins Gebäude geschickt, um Nachschau zu halten. Undefinierbare Dämpfe traten aus dem aufgerissenen Fass aus. Das auf dem Boden liegende Fass wurde durch den Sturz nicht beschädigt und es kam zu keinem Austritt des Mediums. Mittels Gabelstapler wurde das defekte Behältnis geborgen und in einer Wanne sicher abgestellt. Die Entsorgung wird durch die Firma selbst durchgeführt.

Nach knapp 2 Stunden konnte die Feuerwehr Leobersdorf mit 3 Fahrzeugen und 12 Mann einrücken und die Einsatzbereitschaft hergestellt werden.

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