Deutschland: Millionenschaden bei Hochausbrand in Kriftel
Kriftel (Deutschland): Beim Brand eines achtstöckigen Hochhauses in Kriftel (Main-Taunus-Kreis) ist am Sonntagmittag, 31. Mai 2009, ein Schaden von rund zwei Millionen Euro entstanden. Die Brandursache sei bislang unklar, teilte die Polizei am Montag, dem 1. Juni 2009, mit.
Die Brandursache sei bislang unklar, teilte die Polizei am Montag mit. Der 47-jährige Mieter hatte den Brand im Wohnzimmer selbst bemerkt und ihn zunächst alleine zu löschen versucht. Als ihm dies nicht gelang, informierte er die Nachbarn. Weil sich das Feuer schnell ausgebreitet hatte und der Rauch bis in den Hausflur gezogen war, konnten einige Bewohner ihre Wohnungen nicht schnell genug verlassen und flüchteten deshalb auf ihre Balkone.
Die Feuerwehr evakuierte die Anwohner der unteren Stockwerke und rettete die Bewohner des achten Stocks über Drehleitern. Gegen 13.30 Uhr war der Brand vollständig gelöscht. Vier Hausbewohner sowie ein Feuerwehrmann wurden mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Mehrere Wohnungen sind wegen des Brandes, Rauches und Löschwassers unbewohnbar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
