D: Mercedes in Fluss gestürzt -> 2 Tote bei Großeinsatz geborgen
Guderhandviertel (Deutschland): Bei einem Unfall am Abend des 14. Juni 2009 sind im Alten Land zwei Fahrzeuginsassen ums Lebens gekommen. Der Fahrer eines polnischen Mercedes der C-Klasse war mit seinem Fahrzeug auf der Landesstraße 125 aus Richtung Dollern in Richtung Guderhandviertel unterwegs.
Dabei war er nach Aussagen von Zeugen, die von dem Fahrzeug auf der Strecke überholt worden waren, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Am Ortseingang von Guderhandviertel war er dann aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen, hatte eine dortige Sitzbank und ein Brückengeländer durchbrochen, durch die Luft geflogen und in den Fluss Lühe gestürzt.
Das Fahrzeug ging sofort komplett unter. Ersthelfer, die sofort an der Unfallstelle anhielten sowie Angler die in der Nähe waren, zögerten nicht lange und sprangen in die Lühe, um die Insassen zu retten. Ihnen gelang es einen jungen Mann aus dem unter Wasser liegenden Fahrzeug zu retten, er wurde nach der Erstversrogung leicht verletzt ins Elbeklinikum nach Stade gebracht.

Sofort wurden die Taucher der DLRG und Feuerwehr aus Stade, Buxtehude und Horneburg sowie die zuständigen Ortsfeuerwehren aus Guderhandviertel und Mittelnkirchen alarmiert. Die Taucher konnten dann einen hinten im Auto sitzenden Mann aus dem Pkw bergen. Der Buxtehuder Notarzt und Besatzung mehrere Rettungswagen konnten ihn aber nicht mehr retten, er war bereits verstorben.
Der ebenfalls eingesetzte Rettungshubschrauber aus Hamburg hatte vorher noch den Fluss in Richtung Horneburg abgeflogen, um den vermissten Mann zu finden. Der dritte Insassen wurde gegen 22:30 h von Rettungsbootsbesatzungen der DLRG ca. 20 Meter von der Unglückstelle entfernt auf dem Grund der Lühe tot aufgefunden und geborgen.
Der Mercedes musste mit der Drehleiter der Feuerwehr Stade aus dem Fluss gekrant werden, an ihm entstand Totalschaden, der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 8.000 Euro belaufen. Insgesamt waren ca. 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei an dem Einsatz beteiligt. Einzelheiten zu den Personalien des Geretteten und der Toten stehen zur Zeit noch nicht fest, hier dauern die Ermittlungen noch an.
