Bayern: Heißen Stuhl aus Hotelfenster geworfen, Küchenbrand und Unfall
München (Bayern): Ein Hotelgast hatte sein nasses Hemd zum Trocknen auf eine Stehlampe gehängt und das Zimmer verlassen. Bei seiner Rückkehr war das Bekleidungsstück durch die Hitze der Lampe in Brand geraten und auf einen Stuhl gefallen.
Kurzentschlossen packte der Gast den brennenden Stuhl und warf diesen aus dem Fenster. Unglücklicherweise fiel das brennende Inventar neben einen im Hof abgestellten VW Touareg. Der Pkw wurde im Bereich des Schwellers durch das Brandgut angeschmort und der Innenraum stark verraucht. Der im Erdgeschoss befindliche Seminarraum des Hotels wurde aufgrund eines geöffneten Fensters ebenfalls verraucht. Einsatzkräfte der um 03.04 Uhr des 18. Juni 2009 alarmierten Münchner Feuerwehr löschten das Kleinfeuer rasch ab. Die Brandmeldeanlage des Hotels hatte durch den im Zimmer installierten Rauchmelder bestimmungsgemäß ausgelöst. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.
Küchenbrand: Ein technischer Defekt am Kühlschrank war die Ursache für einen Küchenbrand in einem vierstöckigen Wohngebäude in Neuhausen – Alarmzeit: 03.13 Uhr. Die Bewohner der Vierzimmerwohnung hatten den Brand selbst bemerkt und konnten sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Von dem Kühlschrank ausgehend hatte das Feuer mehrere Teile der Kücheneinrichtung in Brand gesetzt. Feuerwehrkräfte drangen unter Einsatz von schwerem Atemschutz in die Brandwohnung vor und löschten den Brand rasch mit einem C-Löschrohr ab. Zum Entrauchen der etwa 100m² großen Wohnung kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Verletzte sind durch den Vorfall nicht zu beklagen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr evakuierten Beamte der Polizei die restlichen Bewohner. Den durch den Brand entstandene Schaden schätzten die Einsatzkräfte auf circa 50.000 Euro.
Verkehrsunfall: Drei Verletzte und erheblicher Sachschaden sind die Bilanz eines Auffahrunfalls in der Landsberger Straße. Ein schwarzer Audi Q7 und ein voraus fahrendes Taxi befuhren die Landsberger Straße in westlicher Richtung. Aus noch unbekannter Ursache prallte der Q7 auf den Mercedes Kombi im Bereich einer Fußgängerampel auf Höhe des Hauptzollamtes. Der Taxifahrer, sein weiblicher Fahrgast und der Fahrer des Audi erlitten mittelschwere Verletzungen.

Alle drei kamen nach einer medizinischen Erstversorgung durch Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr und des Arbeiter Samariter Bundes mit Rettungswägen in umliegende Krankenhäuser. Einsatzkräfte der Feuerwehr – Alarmzeit: 18. Juni 2009, 09.34 Uhr – reinigten die Fahrbahn und nahmen die ausgetretenen Betriebsmittel auf. Im Zeitraum des Einsatzes kam es zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr. Die Verkehrsunfallaufnahme der Polizei München hat die Einsatzstelle zur die Ermittlung des Unfallhergangs übernommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist seitens der Feuerwehr nicht bekannt.
