Ktn: Viel Arrbeit für die Feuerwehren durch Starkregen
Kärnten: Die starken Niederschläge haben am Samstag, dem 20. Juni 2009, den Feuerwehren in Kärnten viel Arbeit beschert. In Oberkärnten fielen zum Teil mehr als 60 Liter Regen pro Quadratmeter, kurzzeitig musste Hochwasseralarm gegeben werden.
Zahlreiche Bäche traten über die Ufer, durch Blitzschläge kam es vereinzelt zu Stromausfällen. Es gab auch kleinere Muren, wie zum Beispiel in der Innerkrems. In manchen Gegenden begann es schon am Freitagabend zu regnen. Davon besonders betroffen war Oberkärnten. Am Vormittag nahm die Niederschlagsmenge auch in Mittelkärnten zu. Auch in Klagenfurt mussten die Feuerwehren verstärkt ausrücken. „Um die Mittagszeit stehen kärntenweit 27 Feuerwehren im Einsatz. Wir haben knapp 40 Einsätze, der Schwerpunkt liegt bei Spittal/Drau Richtung Gegendtal-Ossiacher See. Es sind vor allem Pumparbeiten durch über die Ufer getretene Bäche, die die Feuerwehren fordern“, sagte Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik Samstagmittag.
Die Wettervorhersage für die nächsten Stunden lässt hoffen: Die Regenfälle sollen deutlich nachlassen. Albert Sudi von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Graz erklärte in einer Prognose: „Die eingelagerten Gewitter haben noch eine Verschärfung der Situation gebracht. Es hat große Mengen geregnet, wir liegen teilweise bei über 60 Liter pro Quadratmeter. Die Gewitter ziehen Richtung Osten ab, von Westen kommt nur leichter Regen nach, wie man am Radar sieht.“ Am Nachmittag war die Lage entspannt, die Wassterstände in den Bächen gingen wieder zurück.
