Stmk: Schweres Hagelunwetter über Stiwoll fordert Einsatzkräfte
Stiwoll (Stmk): In der Nacht von Mittwoch, dem 15.07.2009 auf Donnerstag, dem 16.07.2009 sind in Stiwoll schwere Unwetter niedergegangen. Der gesamte Ort wurde von Starkregen und schweren Hagelschlag schwer getroffen.

Mehr als 60 Prozent der 250 Häuser in Stiwoll wurden durch Tennisballgroße Hagelkörner beschädigt. Von Löchern in den Dächern, zerstörten Dachflächenfenstern bis über Wasser in den Wohnräumen reiht sich die Schadensliste. Um ca. 20 Uhr 30 wurde die FF Stiwoll alarmiert, die jedoch in der Erstphase durch den starken Hagel nicht ausrücken konnte. Aufgrund des starken Einsatz aufkommen (über 60 Einsatzadressen in der ersten Stunde), wurde der technische Zug des Abschnittes VI alarmiert, und zusätzlich noch DLK Lassnitzhöhe, Kran Lieboch, TB 37 Sappi sowie ein Privatfahrzeug mit Kran.

Gegen 00.30 Uhr wurde der Einsatz dann abgebrochen da die Dächer der Wohnhäuser nass und rutschig waren. Am nächsten Tag gegen 5.30 Uhr erkundete die Mannschaft der FF Stiwoll jedes Haus in Stiwoll um den weiteren Einsatz zu planen. Wiederum wurde der technische Zug des Abschnittes VI alarmiert sowie die Teleskopbühne 37 der BTF-Sappi, Kran Lieboch, DLK Lassnitzhöhe, DLK Kalsdorf und ein Privatfahrzeug mit Kran. Die Einsatzleitung wurde im Rüsthaus Stiwoll eingerichtet wo auch der Abschnittsführungsstab zur Unterstützung war. Weiters war auch BR Gerhard Sampt und Bürgermeister Willi Zenz anwesend. Am Tag 3, am Freitag, dem 17. Juli 2009, wurden die restlichen Häuser und Wirtschaftsgebäude von der FF-Stiwoll provisorisch zugedeckt. Am Samstag, 18. Juli 2009, wurde die Einsatzbereitschaft hergestellt, jedoch ca. um 11 Uhr heulten erneut die Sirenen. Ein Gewitter mit stark Regen zog wieder über Stiwoll. Keller standen unter Wasser, Bäche traten über die Ufer, Brücken verklausten.
