Stmk: Wohnungsbrand in Nestelbach fordert ein Todesopfer

Nestelbach (Stmk): Am Dienstag, dem 21.07.2009, brach aus noch ungeklärter Ursache um ca. 00:45 ein Brand in einem Wohnhaus in Mitterlaßnitz aus. Als der Notruf beim Florian Graz-Umgebung einging, wurde sofort die Feuerwehr Nestelbach alarmiert.
Umgehend rückte das RLFA 2000 und das KRF-S Puch-G mit TSA 750 zum Einsatzort aus. Da der Einsatzbefehl „Wohnhausbrand in Mitterlaßnitz mit einer vermissten Person“ lautete, rüstete sich der Atemschutztrupp schon bei der Anfahrt zum Einsatzort mit schwerem Atemschutz aus. Gleichzeitig wurde die Feuerwehr Laßnitzhöhe und Ludersdorf zur Unterstützung alarmiert. Am Einsatzort eingetroffen begann der Atemschutztrupp sofort mit der Menschenrettung.
Zeitgleich wurde mit dem Aufbau einer Zubringerleitung und der Brandbekämpfung begonnen. Da weitere Atemschutztrupps benötigt wurden, alarmierte die Einsatzleitung weiters auch die Feuerwehr Kainbach und Gleisdorf. Nach kurzer Zeit konnte der Atemschutztrupp die vermisste Person leider nur mehr tot bergen. Seine Ehefrau konnte sich selbst ins Freie retten und wurde mit einer starken Rauchgasvergiftung ins LKH Ganz gebracht.
Eingesetzt waren:
• FF Nestelbach: KRF-S Sprinter, KRF-S Puch-G mit TSA 750, RLF Nestelbach
• FF Laßnitzhöhe
• FF Kainbach
• FF Ludersdorf
• FF Gleisdorf
• Rotes Kreuz Nestelbach mit RTW und KDO
• Rotes Kreuz Gleisdorf mit RTW
• Notarzt
• Polizei
• Bestattung
ORF-Bericht:
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus im Bezirk Graz-Umgebung ist in der Nacht auf Dienstag, 21. Juli 2009, ein 69 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der Hausbesitzer dürfte im Schlaf von den Flammen überrascht worden sein.

Das Feuer brach in den frühen Morgenstunden in dem Einfamilienhaus in Mitterlaßnitz (Gemeinde Nestelbach) aus, die Brandursache muss noch geklärt werden. Der 69-Jährige konnte von der Feuerwehr nur noch tot aus dem Gebäude geborgen werden. Auch die 48 Jahre alte Frau des Pensionisten war im Haus. Sie erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde ins Landeskrankenhaus Graz eingeliefert. Für die Frau bestand keine Lebensgefahr.
Weitere Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Das Haus wurde von den Flammen fast völlig zerstört, die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
